Blog St. Vincenz

Unsere Schülerinnen sorgen dafür, dass junge Mütter in aller Ruhe shoppen können in Paderborn

Pia Bakker, Lehrerin an unserer Hebammenschule, über das Projekt "Stillwegweiser" als Orientierungshilfe für Mütter in Paderborn

Lehrerin Pia Bakker im Unterricht

Unsere Hebammenschülerinnen und ich als Lehrerin der Hebammenschule des St. Vincenz-Krankenhauses nahmen im Rahmen eines Projektes zur Weltstillwoche, die Stillfreundlichkeit in der Paderborner Innenstadt genauer unter die Lupe. Hierzu befragten wir sowohl die betroffenen Mütter als auch die Paderborner Geschäftswelt.

Es zeigte sich, dass den Müttern in vielen Läden Räumlichkeiten zum Stillen von Säuglingen zur Verfügung stehen. Wir fanden 15 Plätze, die besonders gemütlich und zuvorkommend eingerichtet sind und die...

Über den unvergleichlichen Augenblick, wenn Ihr Kind Sie zum ersten Mal still ansieht

Sabine Schubert, Stationsleitung unserer Wochenbettstation im St. Josefs-Krankenhaus, beschreibt wie unsere Geburtshilfe die Entstehung einer festen Bindung zwischen Eltern und Neugeborenem unterstützt.

Sie erwarten ein Kind und blicken voll Freude, aber vielleicht auch mit etwas banger Erwartung, diesem Tag entgegen. Es ist für die Bindung an Ihr Kind von großer Bedeutung, dass Sie sich auf diesen großen Moment vorbereiten, sei es in Geburtsvorbereitungskursen, beim Einrichten des Kinderzimmers und bei der Namenssuche.

Nun ist er da: Der Moment, in dem Sie zum ersten Mal Ihr Kind sehen: Sie schauen Ihrem Kind zum ersten Mal in die Augen und können Ihr Glück kaum fassen. Das intensive „Sicheinlassen“ auf Bindung wird mit dem englischen Wort „Bonding“ bezeichnet – sich ineinander verlieben, könnte man es auch nennen. Es gibt...

Ausspruch April - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Es ist nicht nötig, der Vorsehung vorauszueilen. Aber sobald die Vorsehung den Weg geöffnet hat, braucht man nicht mehr im Schritt zu gehen, sondern sollte laufen.“ (Vincenz von Paul)

Im Monatszitat für den April lernen wir die praktische Seite des hl. Vincenz kennen. Vincenz war ein Mann der in seinem Leben viele nachhaltige Projekte auf den Weg gebracht hat. Viele dieser Projekte haben mehrere Jahre gebraucht, um heranzureifen. Aus dieser Erfahrung heraus mahnt der hl. Vincenz auch seine Mitarbeiter, Dinge - die im Trend liegen oder angezeigt erscheinen - nicht vorschnell anzugehen. Wenn ein Projekt jedoch Gestalt annimmt, soll

Erblich bedingter Brustkrebs - Komme ich aus einer Brustkrebsfamilie?

Dr. med. Dirk Schulze, Leiter der Brustsprechstunde und Oberarzt, über wichtige Fakten, Fragen und Möglichkeiten der Prävention bei Krebs

"Komme ich aus einer Brustkrebsfamilie?" Diese Frage beschäftigt viele Frauen, die in unsere Brustsprechstunde des Kooperativen Brustzentrums Paderborn in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise kommen. Angeregt durch die amerikanische Schauspielerin Angelina Jolie, ist dieses Thema in den Medien wiederholt allgegenwärtig gewesen. Angelina Jolie hatte sich aufgrund eines nachgewiesenen Gendefekts vorsorglich beide Brüste und später auch die Eierstöcke entfernen lassen, um ihr persönlich sehr hohes...

Erster Sohn von Alban Meha im St. Vincenz geboren

Kurze Meldung aus unserer Paderborner Geburtshilfe der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH

Lounis Meha, so heißt der erste Sohn von SC Paderborn-Kicker Alban Meha. Die Frau des Paderborner Freistoßspezialisten, Marijana, hatte Lounis am 31. März um 1.51 Uhr in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise in Paderborn zur Welt gebracht. Mutter und Sohn geht es gut. Lounis ist das zweite Kind des Paares. Seine große Schwester freut sich schon auf das gemeinsame Spielen mit dem Brüderchen. Auch der stolze Vater, Alban Meha, hofft: „Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn auch Lounis die Freude am Fußball für sich entdeckt und wir in ein paar Jahren schon ein bisschen zusammen kicken könnten!“ Unser Foto zeigt Alban Meha mit seiner...

Ein ganz normaler Arbeitstag

FOS-Praktikant (Jahrespraktikant im Rahmen der Fachoberschul-Ausbildung) Julian Arndt beschreibt die Aufgaben, die er nach einigen Wochen Einarbeitungszeit mittlerweile auf der Station übernimmt

Den Patienten das Essen bringen ist eine der vielen Aufgaben, die unsere Jahrespraktikanten übernehmen.

Ein ganz normaler Arbeitstag beginnt für mich schon am frühen Morgen.

Mein Frühdienst beginnt mit der Morgenpflege. Zu Beginn meiner Schicht starte ich mit den Pflegekräften in die Morgenpflege, dies bedeutet, dass Patienten, die sich nur teilweise oder gar nicht selbstständig waschen können, von uns bzw. mir gepflegt werden. Dazu gehört neben dem Waschen auch, dass den Patienten die Zähne geputzt, Haare gekämmt und der Bart rasiert wird. Dann - gegen 8 Uhr - muss ich das Frühstück vorbereiten, verteilen und teilweise auch anreichen. Viele Pflegepatienten auf der Station bedeuten viel Morgenpflege - ein sehr hoher Arbeitsaufwand in einem...

Leben mit Multipler Sklerose

Vera Wulf-Heinevetter gab ein Interview über Wege der Krankheitsverarbeitung bei Multipler Sklerose (MS)

Vera Wulf-Heinevetter zusammen mit Prof. Thomas Postert

„Das Leben ist viel zu kurz, um den Kopf in den Sand zu stecken!“ Unter diesem Motto lebt Vera Wulf-Heinevetter schon seit über 20 Jahren mit der Krankheit Multiple Sklerose. Wer es nicht weiß, der merkt der großen und warmherzigen Frau ihre Erkrankung gar nicht an. „Nur wenn ich lange Strecken gehe, werden meine Beine schwach und ich wanke, jeder Schritt fällt schwer, manchmal stolpere ich“, geht die Paderbornerin offen mit ihrer Erkrankung um. Sie will anderen Betroffenen Unterstützung bieten. Deshalb ist sie seit einigen Jahren Kontaktkreissprecherin des "DMSG Kontaktkreises Paderborn"; einer Selbsthilfegruppe für MS-Betroffene...

Meine Krampfader(n), die Behandlung und ich

Ina Leiwesmeier, Mitarbeiterin der Klinik für Gefäßchirurgie, über die Themen Besenreiser-Erkrankung und Krampfader-Behandlung

Als Mutter zweier Söhne (3 Jahre/6 Jahre) habe auch ich jetzt festgestellt, dass ich die fast schon obligatorischen Krampfadern bekommen habe. Fast täglich kommen Frauen/Mütter in unsere Ambulanz der Klinik für Gefäßchirurgie, die nach der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre, Probleme mit Krampfadern haben. Vor zwei Jahren war ich selber Patientin und erlebte alles einmal aus "der anderen Perspektive".

Bedingt durch eine hormonelle Schwächung des...

Ausspruch Februar - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Ob man gibt oder verweigert, man soll es mit Güte und lieben Worten tun.“

Louise von Marillac

Im Schlüsselsatz für den Monat Februar spricht die große Pädagogin Louise zu uns. Sie ist sich sehr bewusst, dass man nicht immer nur geben kann, sondern dass es Situationen gibt, wo ein Nein, eine Verweigerung, notwendig ist. Louise rät im Fall einer Verweigerung mit Güte und lieben Worten vorzugehen. Häufig ist es auch für denjenigen nicht einfach, der aufgrund seiner Funktion einem anderen etwas verweigern muss, um seiner Aufgabe entsprechend verantwortungsvoll zu handeln. Da auch beim Adressaten, der ein Nein erhält, oftmals das Verständnis...

"Mediencoach-Lehrerin" an unseren Schulen

Barbara Gruber-Grewe, Lehrerin der Krankenpflegeschule des St. Vincenz-Krankenhauses, über die Qualifizierung zum Medien-Coach in der Pflege

Zusammen mit drei lieben Kolleginnen konnte ich an der einjährigen Qualifizierungsmaßnahme „Medien-Coaches für das Berufsfeld Pflege (MeCoPflege)“ teilnehmen. Das Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit Kooperationspartnern wie zum Beispiel dem Caritasverband Paderborn läuft bereits seit 2 Jahren und wir gehörten zum zweiten Teilnehmerkurs.

Ziel der Qualifizierung ist die Erhöhung der Medienkompetenz für Pflegende, um das Berufsbild für die Anforderung der Zukunft zu rüsten. Sechs Präsenztage fanden über das Jahr verteilt an den Universitäten Paderborn und Bremen statt. Diese haben wir immer sehr genossen:...