Blog St. Vincenz

Teilnahme am Paderborner Osterlauf

Otto Farke, Gesundheits- & Krankenpflegeschüler, über die Teilnahme der St. Vincenz-Schulen am Paderborner Osterlauf

Hallo, ich heiße Otto. Ich bin Gesundheits- & Krankenpflegeschüler beim St. Vincenz in Paderborn, zu dem mehrere Schulen gehören, die in Pflege und Hebammenwesen ausbilden. Dieses Jahr bot das St. Vincenz uns an, beim Osterlauf in Paderborn teilzunehmen. Im folgenden Text schildere ich meine Sicht der Dinge und möchte einen kleinen Einblick geben. Ich hoffe er gefällt.
 
Der Paderborner Osterlauf ist der älteste Volks- und Straßenlauf in der Geschichte...

Impuls des Monats März - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Fremde beherbergen“

Wenn wir in diesem Monat das Werk der Barmherzigkeit „Fremde beherbergen“ in den Blick nehmen, fallen mir und wahrscheinlich auch Ihnen die vielen Flüchtlinge ein, die bei uns eine neue Heimat suchen und für die sich viele unserer Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren. Doch nicht nur Flüchtlinge sind Fremde im eigentlichen Sinn des Wortes. Grundsätzlich fühlen Menschen sich fremd, wenn sie irgendwo ausgegrenzt sind, wenn sie aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen werden, wenn sie die Sprache, die gesprochen wird, nicht verstehen oder wenn sie selber nicht verstanden werden. All dies kann das Gefühl von fremd...

Balkongeschichten

Johanna Krumbach, Pfarrerin in Augustdorf, über ihre Erfahrungen in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise

Frauen- und Kinderklinik St. Louise

Nachdenklich betrachte ich die kleinen Narben auf meinem Bauch. Danke, murmele ich mit einem Blick zum Himmel. Danke, dass meine OP in der Frauenklinik vor einem dreiviertel Jahr erfolgreich war. Wie es Anne wohl geht? Auf dem Balkon, der unsere beiden Zimmer miteinander verband, hatte ich die junge Frau kennen gelernt - Diagnose Brustkrebs. Einige Male saßen wir da nebeneinander in der Sonne, haben über Krankheit und Angst gesprochen. Aber auch über unsere Arbeit, unsere Lebenspartner und unsere Söhne. Wenn man sich fremd aber sympathisch ist, ist es leichter sich anzuvertrauen. Ich habe die junge Frau bewundert. Trotz ihrer Diagnose war...

Das Krankenhaus als Ort der Hoffnung

Sr. M. Katharina Mock, Vincentinerin und Geschäftsführerin, über menschlichen und geistlichen Beistand im Krankenhaus

Die meisten Krankenhäuser in Deutschland sind aus einer christlich geprägten Motivation heraus entstanden: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40). Dies setze man um, indem man seinen kranken Schwestern und Brüdern in ihrer Not beigestanden hat. Damals waren die medizinischen Heilungsmöglichkeiten bei weitem begrenzter als heute – viel mehr stand deshalb damals eine andere Hilfe im Mittelpunkt: menschlicher (auch geistlicher) Beistand! Eine Fähigkeit, die auch heute noch in Krankenhäusern gelebt wird.

In dieser christlichen Tradition steht auch die Patientenversorgung in der St....

Impuls des Monats Februar - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Nackte bekleiden“

Bei Nacktheit denkt man vielleicht zuallererst an unbekleidet sein. Aus der Bibel wissen wir, dass Gott den Menschen nackt erschaffen hat. So ist das nackt sein zunächst einmal nicht kritisch zu sehen.
Doch schon in der Geschichte vom Sündenfall wird sehr verständlich, wo die Problematik des Nacktseins zu finden ist. Deutlich wird hier dargestellt, dass Nacktsein mehr ist als ohne Kleidung sein. Nacktsein bedeutet im Sinne der Bibel schutzlos, ausgeliefert oder bloßgestellt sein.

Gerade im Krankenhausalltag gibt es sehr viele Situationen in denen es gilt, behutsam mit dem Nacktsein der...

Außergewöhnliches Spendenengagement einer 82-jährigen

Tamara Fleischer, Marketing, über die jahrelange Spendenaktivität von Antonie Canisius

Antonie Canisius (2. von links)

„Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Geld mit meinen Händen und meinen Augen zusammen bekommen kann“. Mit berechtigtem Stolz blickt die Nordborchenerin Antonie Canisius im Januar zurück auf 11 Jahre, in denen sie alljährlich mit beträchtlichen Geldspenden den Verein „Hilfe für das krebs- und schwerstkranke Kind e.V.“ unterstützt. Jetzt übergab sie der ersten Vorsitzenden Marita Neumann in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise den nächsten Scheck über 2000 Euro. „Ich bin sehr...

Ein Zusammentreffen, das einfach gut tut

Isabel Aguion Freire, Bereichsleitung in der Pflege, über das Angebot des Gesprächskreises für pflegende Angehörige

Isabel Aguion Freire

Seit circa fünf Jahren bieten wir im St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten monatlich einen „Gesprächskreis für pflegende Angehörige“ an. Seit zwei Jahren moderiere ich diese Treffen, was mir viel Freude bereitet!

In einer gemeinsamen Runde wird zunächst gefrühstückt. Es ist mir wichtig, dass die pflegenden und betreuenden Angehörigen sich in einem ruhigen Moment zurücklehnen dürfen, ihre Erfahrungen austauschen können und umsorgt werden. Hierfür stellen wir den Rahmen...

Impuls des Monats Januar - Ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul, Mit-Begründer der Caritas

Am 8. Dezember 2015 hat Papst Franziskus bis zum Christkönigssonntag 2016 für die ganze Kirche ein Jahr der „Barmherzigkeit“ ausgerufen.
Die Trägergemeinschaft unseres St. Vincenz-Krankenhauses hat seit ihrer Gründung 1841 also vor genau 175 Jahren, die Bezeichnung „Barmherzige Schwestern“. Damit ist auch dem St. Vincenz-Krankenhaus als Einrichtung der Ordensgemeinschaft die Barmherzigkeit als Auftrag mit auf den Weg gegeben.

Barmherzigkeit ist ein in unserem modernen Sprachgebrauch wenig vorkommendes Wort, deshalb möchte ich in diesem Jahr anhand der leiblichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit in meinen monatlichen...

Interview zum Thema "Neue blutverdünnende Medikamente"

Neue blutverdünnende Medikamente versprechen weniger Risiken - Prof. Götte beantwortet die häufigsten Fragen zu diesem Thema

Prof. Dr. Andreas Götte (2. von links) in der Visite

Bei einigen Patienten (z.B. Patienten mit Vorhofflimmern oder nach einem Schlaganfall) empfehlen Ärzte die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten – auch Antikoagulantien genannt. Viele Patienten, die dauerhaft solche Medikamente nehmen müssen, überlegen, welche Medikamentengruppe für sie die beste ist – es gibt die herkömmlichen blutverdünnenden Medikamente und die neuen Antikoagulantien (NOAKs). Diese versprechen weniger Risiken bei den Nebenwirkungen. Deshalb hat Prof. Götte einige der häufigsten Fragen zu den neu verfügbaren blutverdünnenden Medikamenten (NOAKs) hier beantwortet:


Sind die neuen Medikamente (NOAKs) aus Ihrer...

"Das habt ihr für mich getan"

Tamara Fleischer, Marketing, über den Gottesdienst zum Fest des Heiligen Vincenz

Das Fest des hl. Vincenz wird in unserer GmbH in jedem Jahr zusammen mit den Mitarbeitern in einem Gottesdienst gefeiert. Dieses Mal gab es einen ganz besonderen Mitarbeiter-Gottesdienst: es ging darin um  „Die 7 Werke der Barmherzigkeit“. In einem Gottesdienst-Vorbereitungsgespräch hatten wir uns mit Fragen auseinander gesetzt wie: wo findet man „Barmherzigkeit im Krankenhaus?“ und  „wie wird Barmherzigkeit im Krankenhaus gelebt?“. Wir stellten dabei fest, dass nicht wenigen Kollegen gar nicht bewusst ist, dass das was sie jeden Tag bei ihrer Arbeit im Krankenhaus tun, gelebte Barmherzigkeit ist. Also ging es uns in dem...