Blog St. Vincenz

Junge Ärzte begeistert von Ausbildung - Ein PJ-Tertial im St. Vincenz

PJlerin Lea Schuster stellt ihren Ausbildern des St. Vincenz-Krankenhauses ein gutes Zeugnis aus

Das Praktische Jahr (PJ) ist das letzte Jahr im Curriculum des Medizinstudiums. Es wird im Krankenhaus abgeleistet, wo die Studenten ihr erlerntes Wissen mit den praktischen Tätigkeiten verknüpfen. PJlerin Lea Schuster berichtet über den Ablauf des PJ im St. Vincenz-Krankenhaus:

Das erste Tertial meines Praktischen Jahres habe ich am St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn verbracht. Es gliederte sich in je acht Wochen Unfall- sowie Allgemeinchirurgie.
Zu Beginn sei gesagt: Ich konnte vorab eine chirurgische Tätigkeit ziemlich sicher ausschließen, am Ende dieser 16 Wochen kann ich dies nicht mehr.

Die ersten acht Wochen in...

Nachts in unserer Ambulanz

Gisela Reelsen, Mitarbeiterin des St. Josefs-Krankenhauses und des Redaktionsteams der Mitarbeiterzeitschrift, besuchte die diensthabenden Kollegen der internistischen Notaufnahme des St. Josefs-Krankenhauses abends

Nachts, wenn alles schläft, solltest du bei mir sein…
Unwillkürlich kam mir dieses Lied von Howard Carpendale in den Sinn, als ich die Kollegen und Patienten in der internistischen Notaufnahme  beobachtete:

Es ist 20.00 Uhr am Samstagabend. Alle Behandlungsräume sind besetzt und die diensthabende Ärztin springt von einem Raum zum nächsten, um die Patienten zu versorgen. Auf dem Flur warten schon die nächsten potenziellen Aufnahmen. Die Ärztin nimmt eine ältere Dame auf, die vom Rettungsdienst gebracht wird. Ihre Angehörigen sind dem Rettungswagen gefolgt, um ihr beizustehen. Die Ärztin setzt sich an die Liege der...

Mein Jahr als "BufDi" im St. Vincenz

"BufDi" Fabius Claes berichtet über seinen Bundesfreiwilligendienst (BufDi) im Transportdienst des St. Vincenz-Krankenhauses

Fabius Claes mit Kathrin Koch vor dem St. Vincenz-Krankenhaus

Das Abschlusszeugnis in der Hand, und nun? Viele Jugendliche sind sich nach dem Schulabschluss unsicher, welcher der richtige Beruf für sie ist. Ein Bundesfreiwilligendienst (BufDi) bietet die Möglichkeit, in verschiedene Berufe Einblick zu erhalten. Der 20-jährige Fabius Claes erinnert sich:

Ich weiß noch, dass ich nach der Fachhochschulreife dachte: So, jetzt stehen dir alle Wege offen. Nur leider war ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Klaren, wohin mein Weg gehen sollte. Ausbildung oder Studium? Wo, und was? Ich war sehr unschlüssig. Durch Zufall entdeckte meine Mutter, die im St. Vinzenz-Krankenhaus Paderborn arbeitet,...

Ausspruch Mai - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Wenn jemand Sie um Rat fragt, dann antworten Sie ihm bescheiden. Denn was haben wir, das uns nicht gegeben wurde und was können wir, ohne dass es uns jemand gelehrt hätte?“  Louise von Marillac            

In der christlichen Überlieferung kennt man als ein geistiges Werk der Barmherzigkeit: „jemandem recht raten." In der Wirtschaft verdienen sich die verschiedensten Beraterfirmen „goldene Nasen“ mit Beratungen aller Art, obwohl sie nach gängiger Meinung ihren Kunden nur das sagen, was diese ohnehin schon lange von alleine wissen. Auch kennen wir den umgangssprachlich

Unsere Schülerinnen sorgen dafür, dass junge Mütter in aller Ruhe shoppen können in Paderborn

Pia Bakker, Lehrerin an unserer Hebammenschule, über das Projekt "Stillwegweiser" als Orientierungshilfe für Mütter in Paderborn

Lehrerin Pia Bakker im Unterricht

Unsere Hebammenschülerinnen und ich als Lehrerin der Hebammenschule des St. Vincenz-Krankenhauses nahmen im Rahmen eines Projektes zur Weltstillwoche, die Stillfreundlichkeit in der Paderborner Innenstadt genauer unter die Lupe. Hierzu befragten wir sowohl die betroffenen Mütter als auch die Paderborner Geschäftswelt.

Es zeigte sich, dass den Müttern in vielen Läden Räumlichkeiten zum Stillen von Säuglingen zur Verfügung stehen. Wir fanden 15 Plätze, die besonders gemütlich und zuvorkommend eingerichtet sind und die...

Ausspruch April - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Es ist nicht nötig, der Vorsehung vorauszueilen. Aber sobald die Vorsehung den Weg geöffnet hat, braucht man nicht mehr im Schritt zu gehen, sondern sollte laufen.“ (Vincenz von Paul)

Im Monatszitat für den April lernen wir die praktische Seite des hl. Vincenz kennen. Vincenz war ein Mann der in seinem Leben viele nachhaltige Projekte auf den Weg gebracht hat. Viele dieser Projekte haben mehrere Jahre gebraucht, um heranzureifen. Aus dieser Erfahrung heraus mahnt der hl. Vincenz auch seine Mitarbeiter, Dinge - die im Trend liegen oder angezeigt erscheinen - nicht vorschnell anzugehen. Wenn ein Projekt jedoch Gestalt annimmt, soll

Erblich bedingter Brustkrebs - Komme ich aus einer Brustkrebsfamilie?

Dr. med. Dirk Schulze, Leiter der Brustsprechstunde und Oberarzt, über wichtige Fakten, Fragen und Möglichkeiten der Prävention bei Krebs

"Komme ich aus einer Brustkrebsfamilie?" Diese Frage beschäftigt viele Frauen, die in unsere Brustsprechstunde des Kooperativen Brustzentrums Paderborn in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise kommen. Angeregt durch die amerikanische Schauspielerin Angelina Jolie, ist dieses Thema in den Medien wiederholt allgegenwärtig gewesen. Angelina Jolie hatte sich aufgrund eines nachgewiesenen Gendefekts vorsorglich beide Brüste und später auch die Eierstöcke entfernen lassen, um ihr persönlich sehr hohes...

Erster Sohn von Alban Meha im St. Vincenz geboren

Kurze Meldung aus unserer Paderborner Geburtshilfe der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH

Lounis Meha, so heißt der erste Sohn von SC Paderborn-Kicker Alban Meha. Die Frau des Paderborner Freistoßspezialisten, Marijana, hatte Lounis am 31. März um 1.51 Uhr in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise in Paderborn zur Welt gebracht. Mutter und Sohn geht es gut. Lounis ist das zweite Kind des Paares. Seine große Schwester freut sich schon auf das gemeinsame Spielen mit dem Brüderchen. Auch der stolze Vater, Alban Meha, hofft: „Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn auch Lounis die Freude am Fußball für sich entdeckt und wir in ein paar Jahren schon ein bisschen zusammen kicken könnten!“ Unser Foto zeigt Alban Meha mit seiner...

Ein ganz normaler Arbeitstag

FOS-Praktikant (Jahrespraktikant im Rahmen der Fachoberschul-Ausbildung) Julian Arndt beschreibt die Aufgaben, die er nach einigen Wochen Einarbeitungszeit mittlerweile auf der Station übernimmt

Den Patienten das Essen bringen ist eine der vielen Aufgaben, die unsere Jahrespraktikanten übernehmen.

Ein ganz normaler Arbeitstag beginnt für mich schon am frühen Morgen.

Mein Frühdienst beginnt mit der Morgenpflege. Zu Beginn meiner Schicht starte ich mit den Pflegekräften in die Morgenpflege, dies bedeutet, dass Patienten, die sich nur teilweise oder gar nicht selbstständig waschen können, von uns bzw. mir gepflegt werden. Dazu gehört neben dem Waschen auch, dass den Patienten die Zähne geputzt, Haare gekämmt und der Bart rasiert wird. Dann - gegen 8 Uhr - muss ich das Frühstück vorbereiten, verteilen und teilweise auch anreichen. Viele Pflegepatienten auf der Station bedeuten viel Morgenpflege - ein sehr hoher Arbeitsaufwand in einem...

Leben mit Multipler Sklerose

Vera Wulf-Heinevetter gab ein Interview über Wege der Krankheitsverarbeitung bei Multipler Sklerose (MS)

Vera Wulf-Heinevetter zusammen mit Prof. Thomas Postert

„Das Leben ist viel zu kurz, um den Kopf in den Sand zu stecken!“ Unter diesem Motto lebt Vera Wulf-Heinevetter schon seit über 20 Jahren mit der Krankheit Multiple Sklerose. Wer es nicht weiß, der merkt der großen und warmherzigen Frau ihre Erkrankung gar nicht an. „Nur wenn ich lange Strecken gehe, werden meine Beine schwach und ich wanke, jeder Schritt fällt schwer, manchmal stolpere ich“, geht die Paderbornerin offen mit ihrer Erkrankung um. Sie will anderen Betroffenen Unterstützung bieten. Deshalb ist sie seit einigen Jahren Kontaktkreissprecherin des "DMSG Kontaktkreises Paderborn"; einer Selbsthilfegruppe für MS-Betroffene...