Blog St. Vincenz

Auf großer Fahrt in Hamburg

Laura Schäfers, Schülerin unserer Kinderkrankenpflegeschule, berichtet über die diesjährige Kursfahrt

Einmal im Jahr steht in der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule für die Auszubildenden am Ende des zweiten Lehrjahres eine 4-tägige  Kursfahrt, die von 2 Lehrern begleitet wird, an. Bevor die Schüler sich in das dritte Ausbildungsjahr, die sog. Differenzierungsphase begeben und damit eine ausbildungsspezifische Trennung stattfindet, führt diese Fahrt alle Schüler noch einmal zusammen. Jede Kursfahrt hat immer ausbildungsbezogene Inhalte, so dass die Schüler über den...

Monatsausspruch November - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Gott führt durch alle Schwierigkeiten hindurch.“
(Louise von Marillac)

In einer zunehmend säkularen Welt ist es schwierig diesen Satz der hl. Louise zu verstehen. Dort wo Alltagsprobleme unser Leben bestimmen oder wir das Gefühl haben: die Zeit zerrinnt in unseren Händen bleibt oftmals nicht mehr der Augenblick, um uns auf unseren Ursprung, den Schöpfer des Lebens, auf Gott zu besinnen. Die hl. Louise zeigt einen anderen Weg auf. Sie glaubt daran, dass es keine Schwierigkeit gibt, aus der Gott nicht einen Ausweg zeigen kann.

Um diese Erfahrung machen zu können, bedarf es aber der Ruhe, sich auf Gott und seine Fingerzeige...

Neugeborenenzimmer versus 24 Stunden Rooming-In

Rosmarie Werbeck, Stillberaterin, darüber, warum die ständige Nähe zur Mutter so wichtig ist für das Neugeborene

Als ich vor etlichen Jahren selbst Mutter wurde, war noch sehr vieles anders als heute... Früher war es üblich, Mutter und Kind ca. 2 Stunden nach der Geburt zu trennen. Das Neugeborene wurde im „Kinderzimmer“ untergebracht, die frisch gebackene Mutter bekam auf der Entbindungsstation ein Zimmer. In den ersten Lebensstunden der Kinder wurden diese von Kinderkrankenschwestern gewickelt, beobachtet, hochgenommen, wenn sie spuckten, es wurde ihnen Tee und etwas Zuckerwasser gefüttert. Erst am nächsten Morgen wurden sie dann zur Mutter gebracht. Diese konnte nun stillen, wenn es ihr gelang. Es gab wenig Hilfe dabei, so blieb es dann oft jeweils...

Hinterlasse deine Spuren

Alexander Nolte, Auszubildender, über das Projekt "E-Bikes für Mitarbeiter"

Alexander Nolte, dritter von links

Seit zwei Jahren bin ich nun schon hier im Haus. Ich durchlaufe eine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen. Dadurch kenne ich inzwischen schon fast alle Verwaltungsabteilungen, in denen mir von den Kollegen viel beigebracht wurde und wird, aber auch mit vielen anderen Kollegen durfte ich schon Bekanntschaft machen: mit Praktikanten, mit den Azubis der anderen Ausbildungsberufe, die im Haus vertreten sind, mit Pflegekräften, mit dem Lehrpersonal des Ausbildungsstätten, mit dem Küchenpersonal, mit Servicekräften, mit Ärzten und natürlich auch mit den stets freundlichen Ordensschwestern. Ich habe das Haus, oder vielmehr die Mitarbeiter,...

Monatsausspruch Oktober - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

Ausspruch des Monats Oktober

„Man muss eine große Schlichtheit besitzen, um die Dinge so zu sagen, wie sie sich verhalten.“ (Vincenz von Paul)

Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen: Sie unterhalten sich mit jemanden und im Gespräch haben Sie das Gefühl, Sie sprechen chinesisch, weil der Gesprächspartner absolut nicht versteht, was Sie ihm sagen wollen. Oder umgekehrt, jemand erzählt Ihnen etwas und Sie verstehen die Botschaft nicht, die der andere Ihnen sagt. An solche Erfahrungen hat vielleicht auch der hl. Vincenz gedacht, als er seinen Mitarbeitern den Ausspruch für diesen Monat mit auf den Weg gab. In meinem Arbeitsalltag...

Notärztin berichtet von schlimmen Erlebnissen, um weitere Motorrad-Unfälle vielleicht zu verhindern

Dr. Kerstin Mierau, Oberärztin, berichtet von einem Notarztdienst

Ich bin Anästhesistin im St. Vincenz-Krankenhaus in Paderborn und teile mir mit einigen Kollegen den Notarztdienst. Ich will über einen Einsatz berichten, der mich emotional sehr berührt hat:

Ein Tag im Sommer: Ich habe heute 24-Stunden-Notdienst. 15.23 Uhr: Piep…piep... Die Meldung lautet: „Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer und einer weiteren verletzten Person.“ Der Notarztwagenfahrer, ein gut ausgebildeter Rettungsassistent, wartet bereits am Wagen. Ich steige ein und mit Blaulicht und Martinshorn fahren wir los. Über den Funk hören wir, dass bereits zwei Rettungswagen zur Unfallstelle unterwegs sind, um die...

Ein erlebnisreiches Jahr voller Erfahrungen und Emotionen

Kimberly Wellman, FOS-Jahrespraktikantin, über ihren Einsatz in unserer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Jedes Jahr werden in unserer Klinik für Kinder- und Jugenmedizin zahlreiche Praktikanten angeleitet

Kurzfristig habe ich mich dafür entschieden ein Jahrespraktikum in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Paderborn zu machen, was zunächst von mir etwas überstürzt und ungeplant war, aber niemals umsonst! Im Gegenteil: Es war die beste Entscheidung, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte treffen können.

Ich habe mein Jahrespraktikum auf der Station K3 gemacht, der Station für die kleinsten, die Säuglinge. Meine Arbeit dort umfasste hauptsächlich die Pflege, Begleitung und Betreuung...

Monatsausspruch September - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Je größer und bedeutender eine Arbeit ist, umso wichtiger ist es, dass sie auf einem festen Fundament gründet. Dann wird sie nicht nur vollkommener, sondern auch nachhaltiger sein.“ (Louise von Marillac)

Wir alle im Krankenhaus arbeiten am größten Gut, das einem Menschen geschenkt ist, der Gesundheit. Wenn sich Menschen zum Jahresbeginn, zum Geburtstag oder zu anderen Gelegenheiten gegenseitig ihre Wünsche weitersagen, kann man sehr oft hören: „Hauptsache gesund“ oder: „Das Wichtigste ist doch die Gesundheit.“ Von daher können wir mit Fug und Recht behaupten, dass unsere Arbeit groß und bedeutend ist. Deshalb ist das Wort der hl....

Libori-Aktion der St. Vincenz-Mitarbeiter - Gemeinsam für einen guten Zweck

Patrick Ruf, Leiter Qualitätsmanagement, über die Aktion, bei der sich St. Vincenz-Mitarbeiter jedes Jahr 9 Tage für Hilfsorganisationen und -projekte engagieren

Fünf fleißige Helfer/innen nach der Schicht

Seit einigen Jahren arbeite ich nun schon im Rahmen der sogenannten „Libori-Aktion“ unserer Mitarbeitervertretung (MAV) mit. Die Libori-Aktion ist eine Spendenaktion bei der zunächst neun Tage lang ehrenamtliche Helfer in drei „Buden“ direkt vor dem St. Vincenz-Krankenhaus Pommes Frites, Bratwurst, Waffeln und Getränke verkaufen und dann den Erlös für gute Zwecke zur Verfügung stellen. In den letzten Jahren konnten dadurch jeweils über 22.000 Euro gespendet werden.

Ich hatte in diesem Jahr den „Mitteldienst“ am Libori-Dienstag im Getränkestand übernommen. „Wenn de um kurz vor elf da bist reichts dicke“, gibt mir Günter Fuchs,...

Monatsausspruch August - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Freuen wir uns, wenn dem anderen etwas gelingt und wenn er uns an Ehre und Ansehen, an Talenten, Gnaden und Tugenden übertrifft.“ (Vincenz von Paul)

Ist der Spruch für den Monat August nicht ein wenig weltfremd? Denn wer freut sich schon darüber, wenn ein anderer Mensch oder auch ein Mitbewerber größeren Erfolg hat als man selbst. Die vorliegenden Worte hat der heilige Vincenz nicht zu Geschäftsführern konkurrierender Unternehmen gesagt, sondern zu Schwestern, die der gleichen Gemeinschaft angehörten und damit gemeinsame Ziele verfolgt haben. Es ist dem Menschen eigen, dass er sich immer mit anderen im Wettbewerb sieht, und das ist auch...