Blog St. Vincenz

Leben mit Multipler Sklerose

Vera Wulf-Heinevetter gab ein Interview über Wege der Krankheitsverarbeitung bei Multipler Sklerose (MS)

Vera Wulf-Heinevetter zusammen mit Prof. Thomas Postert

„Das Leben ist viel zu kurz, um den Kopf in den Sand zu stecken!“ Unter diesem Motto lebt Vera Wulf-Heinevetter schon seit über 20 Jahren mit der Krankheit Multiple Sklerose. Wer es nicht weiß, der merkt der großen und warmherzigen Frau ihre Erkrankung gar nicht an. „Nur wenn ich lange Strecken gehe, werden meine Beine schwach und ich wanke, jeder Schritt fällt schwer, manchmal stolpere ich“, geht die Paderbornerin offen mit ihrer Erkrankung um. Sie will anderen Betroffenen Unterstützung bieten. Deshalb ist sie seit einigen Jahren Kontaktkreissprecherin des "DMSG Kontaktkreises Paderborn"; einer Selbsthilfegruppe für MS-Betroffene...

Meine Krampfader(n), die Behandlung und ich

Ina Leiwesmeier, Mitarbeiterin der Klinik für Gefäßchirurgie, über die Themen Besenreiser-Erkrankung und Krampfader-Behandlung

Als Mutter zweier Söhne (3 Jahre/6 Jahre) habe auch ich jetzt festgestellt, dass ich die fast schon obligatorischen Krampfadern bekommen habe. Fast täglich kommen Frauen/Mütter in unsere Ambulanz der Klinik für Gefäßchirurgie, die nach der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre, Probleme mit Krampfadern haben. Vor zwei Jahren war ich selber Patientin und erlebte alles einmal aus "der anderen Perspektive".

Bedingt durch eine hormonelle Schwächung des...

Ausspruch Februar - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Ob man gibt oder verweigert, man soll es mit Güte und lieben Worten tun.“

Louise von Marillac

Im Schlüsselsatz für den Monat Februar spricht die große Pädagogin Louise zu uns. Sie ist sich sehr bewusst, dass man nicht immer nur geben kann, sondern dass es Situationen gibt, wo ein Nein, eine Verweigerung, notwendig ist. Louise rät im Fall einer Verweigerung mit Güte und lieben Worten vorzugehen. Häufig ist es auch für denjenigen nicht einfach, der aufgrund seiner Funktion einem anderen etwas verweigern muss, um seiner Aufgabe entsprechend verantwortungsvoll zu handeln. Da auch beim Adressaten, der ein Nein erhält, oftmals das Verständnis...

"Mediencoach-Lehrerin" an unseren Schulen

Barbara Gruber-Grewe, Lehrerin der Krankenpflegeschule des St. Vincenz-Krankenhauses, über die Qualifizierung zum Medien-Coach in der Pflege

Zusammen mit drei lieben Kolleginnen konnte ich an der einjährigen Qualifizierungsmaßnahme „Medien-Coaches für das Berufsfeld Pflege (MeCoPflege)“ teilnehmen. Das Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit Kooperationspartnern wie zum Beispiel dem Caritasverband Paderborn läuft bereits seit 2 Jahren und wir gehörten zum zweiten Teilnehmerkurs.

Ziel der Qualifizierung ist die Erhöhung der Medienkompetenz für Pflegende, um das Berufsbild für die Anforderung der Zukunft zu rüsten. Sechs Präsenztage fanden über das Jahr verteilt an den Universitäten Paderborn und Bremen statt. Diese haben wir immer sehr genossen:...

Kicker des SC Paderborn durchgecheckt

Dr. Gerhard Sandmann, Chefarzt Medizinische Klinik des St. Josefs-Krankenhauses Salzkotten, erinnert sich an die Anfänge der Zusammenarbeit mit dem SC P und beschreibt die Abläufe

Torwart Lukas Kruse (rechts) mit Dr. Sandmann (2. von links)

Sie haben den Sprung in die erste Fußball-Bundesliga geschafft und die ganze Region ist stolz auf sie: die Spieler des SC Paderborn 07 (SCP). Die Medizinische Klinik des St. Josefs-Krankenhauses Salzkotten kooperiert bereits langjährig mit dem  SC Paderborn und führt regelmäßige internistische Check-ups bei den Kickern durch. Chefarzt Dr. Gerhard Sandmann erinnert sich an die Anfänge der Zusammenarbeit und beschreibt die Abläufe:

Die Anfrage, ob wir medizinischer Partner der SCP-Profis werden wollen, kam im Jahr 2008. Als fußballinteressiertes Ärzteteam und langjährige SCP-Fans sagten wir bei einer so interessanten Anfrage natürlich...

Ausspruch Januar - Ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Wer die Liebe hat, tut jedem Gutes, so wie er es wünscht, dass es ihm geschehe. Darin besteht das Wesen der Liebe.“ Vincenz von Paul

Am Beginn des Jahres 2015 soll ein Wort des hl. Vincenz uns begleiten, das uns in einer etwas anderen Version auch im Evangelium begegnet. Hier ist es bekannt als die goldene Regel und ist Bestandteil der Bergpredigt im Matthäusevangelium: „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!“ (Mt. 7,12) Der hl. Vincenz sagt, wer die Liebe hat, der tut für andere das Gute, das er von ihnen erwartet.

Gerade, wenn es um Entscheidungen in...

So ist der Ablauf einer Herzkatheter-Untersuchung

Prof. Dr. Andreas Götte, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, beschreibt den stationären Aufenthalt

Prof. Götte (links) und Dr. Hammwöhner im Herzkatheterlabor

Patienten, die sich gemeinsam mit ihrem niedergelassenen Kardiologen für eine Herzkatheter-Untersuchung als Therapieoption entschieden haben, haben oft Fragen an uns Ärzte zum genauen Ablauf der Behandlung. Diesen Patienten möchte ich zunächst sagen, dass die interventionelle Kardiologie und Intensivmedizin zwar stark technisch ausgerichtete Disziplinen der Medizin sind, wir als Team aber besonderen Wert auf eine sehr persönliche und menschliche Betreuung unserer Patienten legen. Und so ist der genaue Ablauf der Herzkatheter-Untersuchung, der natürlich individuell von unseren erfahrenen Ärzten beurteilt und deshalb in Einzelheiten bei Ihnen...

"Oasentag" - Meine Erfahrungen mit einem Besinnungstag

Tamara Fleischer, Mitarbeiterin Marketing, über die Teilnahme an einem Besinnungstag des Arbeitgebers

Präsentation einiger Ergebnisse des Tages

Da esst ihr bestimmt den ganzen Tag „Tutti Frutti“ und trinkt „Capri Sonne“. Für meine Ankündigung am unternehmens-internen "Oasentag" teilnehmen zu wollen, erntete ich viel lieb gemeinten Spott. Unter einem solchen Besinnungstag (eine durchaus übliche Veranstaltung für Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen) konnten sich Viele – insbesondere Männer – nicht so wirklich etwas vorstellen. Naja, fand ich nicht schlimm. Ich konnte mir zunächst selbst nicht viel darunter vorstellen und nahm mir einfach vor, offen für alles zu sein, was da kommen würde.

Die Leitung des Tages hatte eine unserer...

Monatsausspruch Dezember - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Das Gute ist schlecht, wenn es da ist, wo Gott es nicht will.“     (Vincenz von Paul)

Anlässlich des Todes von Joachim Fuchsberger wurde in der ARD im September die Filmkomödie „Spätzünder 2 – der Himmel soll warten“ gezeigt. Bei dem Film handelt es sich um eine Überzeichnung von nicht angebrachter Fürsorge an Menschen, die auch in vorgerücktem Alter noch sehr gut für sich selbst entscheiden konnten, was gut für sie ist. Unwillkürlich wurde ich bei diesem Film an das Zitat des hl. Vincenz für diesen Monat erinnert.

Die Komödie spielte in einem Altenheim, in dem alle Mitarbeiter ganz besonders gut zu den alten Menschen...

Dankbar anderen eine Freude machen zu können

Hildegard Schreier, Schülerin des Mittelkurses der Krankenpflegeschule Salzkotten, über das Sozialprojekt 2014

In jedem Jahr ist es ein guter Brauch der Krankenpflegeschule Salzkotten mit den Schülern des zweiten Ausbildungsjahres ein Sozialprojekt durchzuführen. Das Projekt findet in der Freizeit der Schüler statt. In diesem Jahr hatte sich der Kurs im Vorfeld dazu entschlossen, das Projekt mit den Bewohnern des benachbarten Clara Pfänder Altenpflegeheims durchzuführen. Gerne erinnern sich die Schüler an den gemeinsamen Nachmittag mit den Senioren:

Mit Sack und Pack und neun Rollstühlen ging es los in Richtung Marktplatz....