Blog St. Vincenz

"Oasentag" - Meine Erfahrungen mit einem Besinnungstag

Tamara Fleischer, Mitarbeiterin Marketing, über die Teilnahme an einem Besinnungstag des Arbeitgebers

Präsentation einiger Ergebnisse des Tages

Da esst ihr bestimmt den ganzen Tag „Tutti Frutti“ und trinkt „Capri Sonne“. Für meine Ankündigung am unternehmens-internen "Oasentag" teilnehmen zu wollen, erntete ich viel lieb gemeinten Spott. Unter einem solchen Besinnungstag (eine durchaus übliche Veranstaltung für Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen) konnten sich Viele – insbesondere Männer – nicht so wirklich etwas vorstellen. Naja, fand ich nicht schlimm. Ich konnte mir zunächst selbst nicht viel darunter vorstellen und nahm mir einfach vor, offen für alles zu sein, was da kommen würde.

Die Leitung des Tages hatte eine unserer...

Monatsausspruch Dezember - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Das Gute ist schlecht, wenn es da ist, wo Gott es nicht will.“     (Vincenz von Paul)

Anlässlich des Todes von Joachim Fuchsberger wurde in der ARD im September die Filmkomödie „Spätzünder 2 – der Himmel soll warten“ gezeigt. Bei dem Film handelt es sich um eine Überzeichnung von nicht angebrachter Fürsorge an Menschen, die auch in vorgerücktem Alter noch sehr gut für sich selbst entscheiden konnten, was gut für sie ist. Unwillkürlich wurde ich bei diesem Film an das Zitat des hl. Vincenz für diesen Monat erinnert.

Die Komödie spielte in einem Altenheim, in dem alle Mitarbeiter ganz besonders gut zu den alten Menschen...

Dankbar anderen eine Freude machen zu können

Hildegard Schreier, Schülerin des Mittelkurses der Krankenpflegeschule Salzkotten, über das Sozialprojekt 2014

In jedem Jahr ist es ein guter Brauch der Krankenpflegeschule Salzkotten mit den Schülern des zweiten Ausbildungsjahres ein Sozialprojekt durchzuführen. Das Projekt findet in der Freizeit der Schüler statt. In diesem Jahr hatte sich der Kurs im Vorfeld dazu entschlossen, das Projekt mit den Bewohnern des benachbarten Clara Pfänder Altenpflegeheims durchzuführen. Gerne erinnern sich die Schüler an den gemeinsamen Nachmittag mit den Senioren:

Mit Sack und Pack und neun Rollstühlen ging es los in Richtung Marktplatz....

Chemotherapie - kein Grund sich zu verstecken!

Gabi Ruf, ehemalige Mitarbeiterin und Betroffene, über die Idee des "Frühstücksplausches"

Frauen mit Brustkrebs erhalten im Zuge der Behandlung häufig eine Chemotherapie als ergänzende Maßnahme (prä- oder postoperativ). Eine Chemotherapie ist für viele Frauen sehr belastend und mit zahlreichen möglichen Nebenwirkungen verbunden. Um Frauen während dieser Zeit die Möglichkeit eines lockeren und zwanglosen Austausches zu geben, hatte ich die Idee des Frühstücksplausches.

Bereits seit Januar 2013 gibt es einmal im Monat die Möglichkeit, am Frühstücksplausch teilzunehmen. Nach Anmeldung bei mir treffe ich mich mit interessierten Frauen im Café Ostermann am Museum (Markt 17,33098 Paderborn). Unterstützt wird der...

Auf großer Fahrt in Hamburg

Laura Schäfers, Schülerin unserer Kinderkrankenpflegeschule, berichtet über die diesjährige Kursfahrt

Einmal im Jahr steht in der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule für die Auszubildenden am Ende des zweiten Lehrjahres eine 4-tägige  Kursfahrt, die von 2 Lehrern begleitet wird, an. Bevor die Schüler sich in das dritte Ausbildungsjahr, die sog. Differenzierungsphase begeben und damit eine ausbildungsspezifische Trennung stattfindet, führt diese Fahrt alle Schüler noch einmal zusammen. Jede Kursfahrt hat immer ausbildungsbezogene Inhalte, so dass die Schüler über den...

Monatsausspruch November - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Gott führt durch alle Schwierigkeiten hindurch.“
(Louise von Marillac)

In einer zunehmend säkularen Welt ist es schwierig diesen Satz der hl. Louise zu verstehen. Dort wo Alltagsprobleme unser Leben bestimmen oder wir das Gefühl haben: die Zeit zerrinnt in unseren Händen bleibt oftmals nicht mehr der Augenblick, um uns auf unseren Ursprung, den Schöpfer des Lebens, auf Gott zu besinnen. Die hl. Louise zeigt einen anderen Weg auf. Sie glaubt daran, dass es keine Schwierigkeit gibt, aus der Gott nicht einen Ausweg zeigen kann.

Um diese Erfahrung machen zu können, bedarf es aber der Ruhe, sich auf Gott und seine Fingerzeige...

Neugeborenenzimmer versus 24 Stunden Rooming-In

Rosmarie Werbeck, Stillberaterin, darüber, warum die ständige Nähe zur Mutter so wichtig ist für das Neugeborene

Als ich vor etlichen Jahren selbst Mutter wurde, war noch sehr vieles anders als heute... Früher war es üblich, Mutter und Kind ca. 2 Stunden nach der Geburt zu trennen. Das Neugeborene wurde im „Kinderzimmer“ untergebracht, die frisch gebackene Mutter bekam auf der Entbindungsstation ein Zimmer. In den ersten Lebensstunden der Kinder wurden diese von Kinderkrankenschwestern gewickelt, beobachtet, hochgenommen, wenn sie spuckten, es wurde ihnen Tee und etwas Zuckerwasser gefüttert. Erst am nächsten Morgen wurden sie dann zur Mutter gebracht. Diese konnte nun stillen, wenn es ihr gelang. Es gab wenig Hilfe dabei, so blieb es dann oft jeweils...

Hinterlasse deine Spuren

Alexander Nolte, Auszubildender, über das Projekt "E-Bikes für Mitarbeiter"

Alexander Nolte, dritter von links

Seit zwei Jahren bin ich nun schon hier im Haus. Ich durchlaufe eine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen. Dadurch kenne ich inzwischen schon fast alle Verwaltungsabteilungen, in denen mir von den Kollegen viel beigebracht wurde und wird, aber auch mit vielen anderen Kollegen durfte ich schon Bekanntschaft machen: mit Praktikanten, mit den Azubis der anderen Ausbildungsberufe, die im Haus vertreten sind, mit Pflegekräften, mit dem Lehrpersonal des Ausbildungsstätten, mit dem Küchenpersonal, mit Servicekräften, mit Ärzten und natürlich auch mit den stets freundlichen Ordensschwestern. Ich habe das Haus, oder vielmehr die Mitarbeiter,...

Monatsausspruch Oktober - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

Ausspruch des Monats Oktober

„Man muss eine große Schlichtheit besitzen, um die Dinge so zu sagen, wie sie sich verhalten.“ (Vincenz von Paul)

Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen: Sie unterhalten sich mit jemanden und im Gespräch haben Sie das Gefühl, Sie sprechen chinesisch, weil der Gesprächspartner absolut nicht versteht, was Sie ihm sagen wollen. Oder umgekehrt, jemand erzählt Ihnen etwas und Sie verstehen die Botschaft nicht, die der andere Ihnen sagt. An solche Erfahrungen hat vielleicht auch der hl. Vincenz gedacht, als er seinen Mitarbeitern den Ausspruch für diesen Monat mit auf den Weg gab. In meinem Arbeitsalltag...

Notärztin berichtet von schlimmen Erlebnissen, um weitere Motorrad-Unfälle vielleicht zu verhindern

Dr. Kerstin Mierau, Oberärztin, berichtet von einem Notarztdienst

Ich bin Anästhesistin im St. Vincenz-Krankenhaus in Paderborn und teile mir mit einigen Kollegen den Notarztdienst. Ich will über einen Einsatz berichten, der mich emotional sehr berührt hat:

Ein Tag im Sommer: Ich habe heute 24-Stunden-Notdienst. 15.23 Uhr: Piep…piep... Die Meldung lautet: „Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer und einer weiteren verletzten Person.“ Der Notarztwagenfahrer, ein gut ausgebildeter Rettungsassistent, wartet bereits am Wagen. Ich steige ein und mit Blaulicht und Martinshorn fahren wir los. Über den Funk hören wir, dass bereits zwei Rettungswagen zur Unfallstelle unterwegs sind, um die...