Blog St. Vincenz

Erblich bedingter Brustkrebs - Komme ich aus einer Brustkrebsfamilie?

Dr. med. Dirk Schulze, Leiter der Brustsprechstunde und Oberarzt, über wichtige Fakten, Fragen und Möglichkeiten der Prävention bei Krebs

"Komme ich aus einer Brustkrebsfamilie?" Diese Frage beschäftigt viele Frauen, die in unsere Brustsprechstunde des Kooperativen Brustzentrums Paderborn in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise kommen. Angeregt durch die amerikanische Schauspielerin Angelina Jolie, ist dieses Thema in den Medien wiederholt allgegenwärtig gewesen. Angelina Jolie hatte sich aufgrund eines nachgewiesenen Gendefekts vorsorglich beide Brüste und später auch die Eierstöcke entfernen lassen, um ihr persönlich sehr hohes...

Erster Sohn von Alban Meha im St. Vincenz geboren

Kurze Meldung aus unserer Paderborner Geburtshilfe der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH

Lounis Meha, so heißt der erste Sohn von SC Paderborn-Kicker Alban Meha. Die Frau des Paderborner Freistoßspezialisten, Marijana, hatte Lounis am 31. März um 1.51 Uhr in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise in Paderborn zur Welt gebracht. Mutter und Sohn geht es gut. Lounis ist das zweite Kind des Paares. Seine große Schwester freut sich schon auf das gemeinsame Spielen mit dem Brüderchen. Auch der stolze Vater, Alban Meha, hofft: „Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn auch Lounis die Freude am Fußball für sich entdeckt und wir in ein paar Jahren schon ein bisschen zusammen kicken könnten!“ Unser Foto zeigt Alban Meha mit seiner...

Ein ganz normaler Arbeitstag

FOS-Praktikant (Jahrespraktikant im Rahmen der Fachoberschul-Ausbildung) Julian Arndt beschreibt die Aufgaben, die er nach einigen Wochen Einarbeitungszeit mittlerweile auf der Station übernimmt

Den Patienten das Essen bringen ist eine der vielen Aufgaben, die unsere Jahrespraktikanten übernehmen.

Ein ganz normaler Arbeitstag beginnt für mich schon am frühen Morgen.

Mein Frühdienst beginnt mit der Morgenpflege. Zu Beginn meiner Schicht starte ich mit den Pflegekräften in die Morgenpflege, dies bedeutet, dass Patienten, die sich nur teilweise oder gar nicht selbstständig waschen können, von uns bzw. mir gepflegt werden. Dazu gehört neben dem Waschen auch, dass den Patienten die Zähne geputzt, Haare gekämmt und der Bart rasiert wird. Dann - gegen 8 Uhr - muss ich das Frühstück vorbereiten, verteilen und teilweise auch anreichen. Viele Pflegepatienten auf der Station bedeuten viel Morgenpflege - ein sehr hoher Arbeitsaufwand in einem...

Leben mit Multipler Sklerose

Vera Wulf-Heinevetter gab ein Interview über Wege der Krankheitsverarbeitung bei Multipler Sklerose (MS)

Vera Wulf-Heinevetter zusammen mit Prof. Thomas Postert

„Das Leben ist viel zu kurz, um den Kopf in den Sand zu stecken!“ Unter diesem Motto lebt Vera Wulf-Heinevetter schon seit über 20 Jahren mit der Krankheit Multiple Sklerose. Wer es nicht weiß, der merkt der großen und warmherzigen Frau ihre Erkrankung gar nicht an. „Nur wenn ich lange Strecken gehe, werden meine Beine schwach und ich wanke, jeder Schritt fällt schwer, manchmal stolpere ich“, geht die Paderbornerin offen mit ihrer Erkrankung um. Sie will anderen Betroffenen Unterstützung bieten. Deshalb ist sie seit einigen Jahren Kontaktkreissprecherin des "DMSG Kontaktkreises Paderborn"; einer Selbsthilfegruppe für MS-Betroffene...

Meine Krampfader(n), die Behandlung und ich

Ina Leiwesmeier, Mitarbeiterin der Klinik für Gefäßchirurgie, über die Themen Besenreiser-Erkrankung und Krampfader-Behandlung

Als Mutter zweier Söhne (3 Jahre/6 Jahre) habe auch ich jetzt festgestellt, dass ich die fast schon obligatorischen Krampfadern bekommen habe. Fast täglich kommen Frauen/Mütter in unsere Ambulanz der Klinik für Gefäßchirurgie, die nach der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre, Probleme mit Krampfadern haben. Vor zwei Jahren war ich selber Patientin und erlebte alles einmal aus "der anderen Perspektive".

Bedingt durch eine hormonelle Schwächung des...

Ausspruch Februar - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Ob man gibt oder verweigert, man soll es mit Güte und lieben Worten tun.“

Louise von Marillac

Im Schlüsselsatz für den Monat Februar spricht die große Pädagogin Louise zu uns. Sie ist sich sehr bewusst, dass man nicht immer nur geben kann, sondern dass es Situationen gibt, wo ein Nein, eine Verweigerung, notwendig ist. Louise rät im Fall einer Verweigerung mit Güte und lieben Worten vorzugehen. Häufig ist es auch für denjenigen nicht einfach, der aufgrund seiner Funktion einem anderen etwas verweigern muss, um seiner Aufgabe entsprechend verantwortungsvoll zu handeln. Da auch beim Adressaten, der ein Nein erhält, oftmals das Verständnis...

"Mediencoach-Lehrerin" an unseren Schulen

Barbara Gruber-Grewe, Lehrerin der Krankenpflegeschule des St. Vincenz-Krankenhauses, über die Qualifizierung zum Medien-Coach in der Pflege

Zusammen mit drei lieben Kolleginnen konnte ich an der einjährigen Qualifizierungsmaßnahme „Medien-Coaches für das Berufsfeld Pflege (MeCoPflege)“ teilnehmen. Das Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit Kooperationspartnern wie zum Beispiel dem Caritasverband Paderborn läuft bereits seit 2 Jahren und wir gehörten zum zweiten Teilnehmerkurs.

Ziel der Qualifizierung ist die Erhöhung der Medienkompetenz für Pflegende, um das Berufsbild für die Anforderung der Zukunft zu rüsten. Sechs Präsenztage fanden über das Jahr verteilt an den Universitäten Paderborn und Bremen statt. Diese haben wir immer sehr genossen:...

Kicker des SC Paderborn durchgecheckt

Dr. Gerhard Sandmann, Chefarzt Medizinische Klinik des St. Josefs-Krankenhauses Salzkotten, erinnert sich an die Anfänge der Zusammenarbeit mit dem SC P und beschreibt die Abläufe

Torwart Lukas Kruse (rechts) mit Dr. Sandmann (2. von links)

Sie haben den Sprung in die erste Fußball-Bundesliga geschafft und die ganze Region ist stolz auf sie: die Spieler des SC Paderborn 07 (SCP). Die Medizinische Klinik des St. Josefs-Krankenhauses Salzkotten kooperiert bereits langjährig mit dem  SC Paderborn und führt regelmäßige internistische Check-ups bei den Kickern durch. Chefarzt Dr. Gerhard Sandmann erinnert sich an die Anfänge der Zusammenarbeit und beschreibt die Abläufe:

Die Anfrage, ob wir medizinischer Partner der SCP-Profis werden wollen, kam im Jahr 2008. Als fußballinteressiertes Ärzteteam und langjährige SCP-Fans sagten wir bei einer so interessanten Anfrage natürlich...

Ausspruch Januar - Ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Wer die Liebe hat, tut jedem Gutes, so wie er es wünscht, dass es ihm geschehe. Darin besteht das Wesen der Liebe.“ Vincenz von Paul

Am Beginn des Jahres 2015 soll ein Wort des hl. Vincenz uns begleiten, das uns in einer etwas anderen Version auch im Evangelium begegnet. Hier ist es bekannt als die goldene Regel und ist Bestandteil der Bergpredigt im Matthäusevangelium: „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!“ (Mt. 7,12) Der hl. Vincenz sagt, wer die Liebe hat, der tut für andere das Gute, das er von ihnen erwartet.

Gerade, wenn es um Entscheidungen in...

So ist der Ablauf einer Herzkatheter-Untersuchung

Prof. Dr. Andreas Götte, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, beschreibt den stationären Aufenthalt

Prof. Götte (links) und Dr. Hammwöhner im Herzkatheterlabor

Patienten, die sich gemeinsam mit ihrem niedergelassenen Kardiologen für eine Herzkatheter-Untersuchung als Therapieoption entschieden haben, haben oft Fragen an uns Ärzte zum genauen Ablauf der Behandlung. Diesen Patienten möchte ich zunächst sagen, dass die interventionelle Kardiologie und Intensivmedizin zwar stark technisch ausgerichtete Disziplinen der Medizin sind, wir als Team aber besonderen Wert auf eine sehr persönliche und menschliche Betreuung unserer Patienten legen. Und so ist der genaue Ablauf der Herzkatheter-Untersuchung, der natürlich individuell von unseren erfahrenen Ärzten beurteilt und deshalb in Einzelheiten bei Ihnen...