Blog St. Vincenz

Die doppelte Superkraft – mein Tag zwischen „Mutter sein“ und „Schwester sein“

Karin Walter, Krankenschwester im St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten und Mutter von zwei Kindern, berichtet darüber, wie sie ihre Familie und ihre Arbeit miteinander vereinbart.

Karin Walter

Ich möchte mich erst einmal vorstellen: Ich heiße Karin Walter, ich bin 30 Jahre alt und Mama von zwei Kindern (2 Jahre und 1 Jahr alt). Ich arbeite mit einem Stellenumfang von 25% im St. Josefs- Krankenhaus in Salzkotten auf der Intensivstation.

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Impuls des Monats März - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Generaloberin der Vincentinerinnen

In diesem Monat bereiten wir uns auf Ostern vor. Auch die Natur in der sich die ersten Knospen zeigen, weist auf neu beginnendes Leben hin.

Im März feiern wir in unseren Krankenhausbetriebsstätten zwei Patronatsfeste. Am 15. März das Hochfest der hl. Louise von Marillac und am 19. März das Hochfest des hl. Josef.
Der hl. Josef wird oft als Mann des Hörens und des Schweigens verehrt. Passend zu den ihm zugeschriebenen Tugenden möchte ich in diesem Monat das Sprichwort

„Reden ist Silber – Schweigen ist Gold mit Ihnen bedenken.

Leicht sind wir bei diesen Worten versucht, das...

Vom Schlauchschlucken zum High-Tech-Verfahren

Jens Karnine, Funktionsleitung Endoskopie, über Entwicklungen in der Endoskopie-Abteilung

Annette Kühlert in den Räumen der Endoskopie-Abteilung

Endoskopische Untersuchungsverfahren sind heute in der modernen Medizin absolute Routine. Dennoch stellen gerade die endoskopischen Untersuchungen eine große Hemmschwelle für Patienten dar, so etwa das gefürchtete „Schlauchschlucken“ im Rahmen der Magenspiegelung. Durch den Einsatz moderner kurzwirksamer Sedativa, der sogenannten „Schlafspritzen“, hat sich der Untersuchungskomfort heutzutage massiv gesteigert, sodass die Patienten dies nicht mehr aktiv miterleben müssen. Auch die Technik der Endoskope hat eine außerordentliche Entwicklung erlebt. Heute stehen den Endoskopie- Abteilungen moderne HD-Videoendoskope zur Verfügung, um noch so...

„Mama sein, aber nicht Mama sein dürfen“

Der kleine Collin wog bei seiner Geburt nur 430 Gramm. Seine Mutter Carolin berichtet uns über ihre erste Zeit als „Frühchen-Mama“.

Mein Sohn Collin ist mein erstes Kind und kam in der 26 Schwangerschaftswoche zur Welt – 14 Wochen zu früh. Er war nur 26,5 Zentimeter groß und 430 Gramm leicht. Meine Schwangerschaft verlief ohne Komplikationen. Ich war bei jeder Untersuchung, bei denen nichts auffällig war. „Alles sieht super aus“, hieß es immer.
Ich hatte mich vor oder während meiner Schwangerschaft nicht mit dem Thema „Frühgeburt“ auseinander gesetzt. Warum auch? Man denkt oft: Das passiert den anderen. Warum sollte bei mir und meinem Kind nicht alles glatt laufen?
Die letzte Untersuchung war dann einen Tag vor Collins Geburt. An diesem Tag war nichts mehr...

WORTWERT - Reden ist Gold

Pia Lages, Assistentin der Pflegedirektion, berichtet über das Projekt "WORTWERT".

Patient: „Entschuldigung Schwester, können Sie mir sagen, wann der Doktor kommt?“

Pflegefachkraft: „Oh, keine Ahnung. Die kommen wann sie wollen.“

Andreas Göke, der Pflegedirektor der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH wurde durch diese Sequenz und viele weitere Beispiele aufmerksam, die Sprache der Pflegenden genauer zu betrachten. Er besuchte einige Vorträge von Sandra Mantz, die Leiterin der SprachGUT® Akademie, Fachbuchautorin und Sprachkompetenztrainerin ist. „Horch, was kommt von drinnen...

Dem Körper Zeit verschaffen sich zu erholen - Neue Dialysestation eröffnet

Dr. Martin Vischedyk, Leitender Arzt Nephrologie, über die Arbeit des Dialyse-Teams

Wer in der heutigen Zeit unter Nierenversagen leidet, kann sein Leben lang auf die Dialyse zählen. Die medizinischen Möglichkeiten sind soweit fortgeschritten, dass wir einem Menschen mit Nierenversagen eine normale Lebenserwartung verschaffen können. Gemeinsam mit meinem Team kümmere ich mich in einer Spezialabteilung um alle nierenkranken Patienten des Hauses. Jetzt konnten wir die neu gebaute Dialyseabteilung, wo auch in Zukunft das gesamte...

Impuls des Monats Februar - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Generaloberin der Vincentinerinnen

Sehr geehrte liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,


gerade hat das Jahr erst begonnen und nun ist schon wieder der erste Monat vorüber. Ich grüße Sie alle im Monat Februar und wünsche Ihnen für diesen Monat eine gesegnete Zeit.

Für diesen Monat habe ich als geistlichen Impuls ein Sprichwort ausgewählt, das aus der Bibel stammt und dort als die „Goldene Regel“ bekannt ist. Wir finden es in den Evangelien von Matthäus (Mt 7,12) und Lukas (Lk 6,31)

Dieses Sprichwort lautet:

„Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ –

Aus den Evangelien kennen wir die...

Zum Jahresabschluss noch einmal Drillinge ohne Kaiserschnitt

Tamara Fleischer, Kommunikation und Marketing, über das vorweihnachtliche Drillingsglück in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise.

von links: Dr. Frank Dohle, Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Christine Schmücker, Leitende Oberärztin der Geburtshilfe, Michaela Kretzschmar, Stationsleitung der K4, Patricia Fahle, Kinderkrankenschwester, sowie die Eltern Svetlana und Artur Steinbach mit den Drillingen.

In der Paderborner Frauen- und Kinderklinik St. Louise gab es in diesem Jahr einen außergewöhnlichen Jahresabschluss in der Geburtshilfe: zum insgesamt fünften Mal hat das Geburtshilfeteam der Frauen- und Kinderklinik St. Louise Drillinge auf natürlichem Wege auf die Welt geholt, ohne Kaiserschnitt. Das ist deutschlandweit außerordentlich selten.

Erstmals...

Impuls des Monats Januar - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Generaloberin der Vincentinerinnen

Hl. Vincenz von Paul


Im letzten Jahr hat die weltweite Vincentinische Familie auf 400 Jahre ihres Gründungscharismas zurückgeschaut. Daher habe ich Ihnen in den letzten 12 Monaten weniger bekannte Vincentinische Selige und Heilige vorgestellt.  In diesem Jahr möchte ich mit Ihnen gemeinsam bekannte Sprichwörter auf ihren Bezug zu unserem alltäglichen Leben betrachten. Viele in unserem Land gebräuchliche Redewendungen und Aphorismen sind mittelbar oder unmittelbar aus der Hl. Schrift entlehnt oder wir erfahren auch ein wenig von ihrem Wahrheitsgehalt im Buch der Bücher.
Im Monat Januar möchte ich das bekannte Sprichwort:

„Allen...

"Weil es von Herzen kommt"

Schwester Heldemara über ihre Tätigkeit in der Kapelle

Schwester Heldemara

Ich, Schwester M. Heldemara bin vor 54 Jahren bei den Vincentinerinnen in Paderborn eingetreten. Das Examen zur Krankenschwester habe ich im Jahr 1968  erfolgreich bestanden. In den Jahren von 1986 bis 2011 war ich in den verschiedenen Wirkungsstätten bzw. Filialen der Kongregation als Krankenschwester tätig.

Vor sechs Jahren bin ich wieder nach Paderborn zurückgekehrt. Es ist ein großen Anliegen von mir gewesen, in der Kapelle des Krankenhauses tätig zu werden. Ich bin sehr dankbar dafür, dass Schwester Mediatrix, die zu dieser Zeit Generaloberin war, mir diesen Wunsch erfüllt hat.
Seit sechs Jahren bin ich nun diejenige, die...