Blog St. Vincenz

"Sie haben tiefe Spuren hinterlassen, denen man noch lange folgen wird"

Tamara Fleischer, Marketing, über die offizielle Verabschiedung des Technischen Direktors Norbert Linnebank

Das offizielle Verabschiedungsfoto mit der Geschäftsführung, dem Nachfolger und Norbert Linnebank (Mitte)

„Sie waren ein Segen für das St. Vincenz-Krankenhaus!“ Ein größeres Lob konnte es nicht geben, als diese Worte aus dem Munde der Generaloberin der Vincentinerinnen, Sr. Katharina Mock, bei der offiziellen Verabschiedungsfeier des langjährigen Technischen Direktors, Norbert Linnebank im August. Circa 100 Gäste, darunter Vincentinerinnen, Geschäftsführung, Betriebsleitung und Mitarbeiter des Krankenhauses ebenso wie viele Vertreter aus Politik und der heimischen Unternehmerschaft waren gekommen, um Norbert Linnebank nach 27 Jahren gebührend in den Ruhestand zu verabschieden. „Danke für Ihr Engagement mit viel Herzblut. Danke für ihre guten Ideen, für das gute kollegiale Miteinander und vieles mehr“, so Hauptgeschäftsführer Dr. Josef Düllings.

Dass ein Urgestein das Haus verlässt, konnte man an den vielen Anekdoten aus längst vergangenen Zeiten merken, die die Redner zum Besten gaben. So gab es vor 27 Jahren zum Beispiel nur Schreibmaschinen und keine Computer im St. Vincenz-Krankenhaus und alle Patienten erhielten zu Weihnachten eine Tüte selbstgebackener Plätzchen aus der Küche, die damals von einer Vincentinerin namens „Schwester Apolinaris“ geleitet wurde.

Neben den vielen Anekdoten und Erinnerungen an ganz spezielle Begebenheiten aus den 27 Jahren, standen aber immer wieder die große Anerkennung und der zutiefst ehrliche Dank an Herrn Linnebank im Mittelpunkt der Reden. Auch er selbst brachte große Dankbarkeit in seiner Rede zum Ausdruck: für das ihm entgegengebrachte Vertrauen, für viele Freiheiten, für eine tolle Arbeitsstelle und einen guten Arbeitgeber.

Die eigentliche Laudatio hielt der Geschäftsführer Johannes Westermann. Er verabschiedete sich nicht nur von einem langjährigen Mitarbeiter, sondern auch von einem engen Vertrauten – das wurde allen im Verlauf der Ausführungen klar. Der Geschäftsführer ließ aber auch nicht die Gelegenheit aus, sich offiziell bei Frau Linnebank zu entschuldigen, dass er ihren Mann oft nach Dienstschluss noch zum Plaudern „in Anspruch genommen habe“.

Den Menschen Norbert Linnebank beschrieb Westermann als bescheiden, zielstrebig und konsequent, loyal, ökonomisch handelnd, verantwortungsvoll und engagiert: „Unsere Zusammenarbeit war geprägt von tiefem Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung“. Und: „Sie haben tiefe und große Spuren im Vincenz hinterlassen, denen man noch lange folgen wird.“ Dem ebenfalls anwesenden Linnebank-Nachfolger, Markus Schröder, gab er mit auf den Weg: „Versuchen Sie nicht Herrn Linnebank zu kopieren. Seien Sie einfach Sie selbst!“

Linnebank zeigte sich sehr gerührt von den vielen Dankesworten und betonte, dass er mit Wehmut das St. Vincenz verlässt, dass er sich nun aber auf ganz andere Aufgaben und auf einen neuen Lebensabschnitt konzentrieren und gleichzeitig bei Fragen weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung stehen werde.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt gingen alle Gäste zum reichhaltigen Büfett.

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