Blog St. Vincenz

E-Bike meets Speedbike

Andreas Renner, Leiter Personalwesen, über eine gemeinsame Fahrradtour der Mitarbeiter der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH

Von links: Werner Sowa, Andreas Renner, Klaus Gröbing

Unser erster Versuch, eine sportliche Feierabend-Radtour unter Kollegen zu veranstalten, war leider der kühlen und nassen Witterung zum Opfer gefallen. Als der Wetterbericht wieder Sonnenschein ankündigte, setzen wir sofort einen neuen Termin fest. Treffpunkt Flugplatz Haxter Berg.

Die Sonne kam dann wie versprochen – und zwar gewaltig! Bei 30 Grad fand sich nur eine Handvoll Unverzagte ein. Immerhin, es war windig und deshalb „gefühlt“ nicht so heiß.

Bestens gelaunt startete unsere kleine Gruppe mit E-Bikes und Rennrädern bergab in Richtung Schloss Hamborn. Dann ging es über Kirchborchen und Borchen nach Wewer. Dank Rückenwind waren wir fix da. Nach der ursprünglichen Streckenplanung wollten wir nun eigentlich im Bogen zum Startort zurück. Aber es war ja noch früh, und wir waren uns sofort einig, die Route zu verlängern. Lohnt sich ja sonst nicht.
Nach kurzer Beratung fuhren wir dann weiter über die B1 durch Feldwege zwischen Scharmede und Salzkotten nach Elsen Heide. Tja, wegen Richtungsänderung nun Gegenwind, und das nicht zu knapp! Jetzt mussten wir mehr strampeln; besonders die Radler ohne E-Motor. Da kam es ganz zu Pass, dass die Wasserflaschen fast leer waren. Also Verschnaufpause. Im schönen Biergarten der Alt-Enginger Mühle legten wir einen „Boxenstopp“ ein. Gekühlte Cola und Apfelschorle taten unserem Zuckerhaushalt gut. Mal runter vom Sattel, dafür dankte ein anderes Körperteil.

Nach einer knappen halben Stunde hieß es wieder „Helm auf“ und weiter durch Elsen. Kurz vor Wewer ging’s rechts ab nach Paderborn. So weit, so gut. Dann kam das dicke Ende: Querweg bergauf bei vollem Gegenwind, dann kurz über den Südring und abschließend den Pohlweg hoch. Insgesamt vier, fünf Kilometer Steigung. Dann hatten wir den Flugplatz wieder erreicht. Ich war „durch“.

Eine landschaftlich reizvolle Strecke von 42 km mit ca. 24 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit lag hinter uns. Erkenntnis: Rennräder sind bergab und auf ebener Strecke (ohne Gegenwind) im Vorteil; E-Bikes sind dagegen bergauf unschlagbar. O-Ton eines Kollegen: „Ich hätte noch viel weiter den Berg hochfahren können.“ Schwitzte der eigentlich …?

Im Restaurant „Wolke 7“ ergatterten wir einen Tisch auf der schönen Terrasse mit herrlichem Blick über Paderborn bis hin zum Teutoburger Wald. Alkoholfreies Weizen u. ä. schmeckten fantastisch! Wir gönnten uns dazu eine Kleinigkeit zu Essen, plauderten über dies und das und planten schon mal grob die nächste Tour. Denn so etwas wollen wir unbedingt wiederholen. Um mehr Radler zu aktivieren, vielleicht das nächste Mal in zwei Gruppen – eine sportliche und eine gemütliche. Abschluss dann gemeinsam.

Nach etwa anderthalb Stunden sagten wir Tschüss. Das Thermometer zeigte immer noch 27 Grad an…

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