Blog St. Vincenz

Mit Superkraft ins Ziel

23 Läuferinnen und Läufer der Ausbildungsstätten beim Paderborner Osterlauf

Am 15.04.2017 war es so weit. 23 Läuferinnen und Läufer der Ausbildungsstätten der St. Vincenz Krankenhaus GmbH haben sich beim diesjährigen Paderborner Osterlauf angemeldet und wollten nun die Ergebnisse des Trainings beweisen.

Unter dem Motto „Was ist Deine Superkraft?“ #PflegebrauchtSuperkraefte hat jeder einzelne sein persönliches Ziel definiert. Von „auf jeden Fall unter einer Stunde“ bis zum Leitsatz „das Ziel ist mein Ziel“ waren diese Ziele breit gefächert. Ein gemeinsames Treffen aller Läufer gab es nach dem 5 km und vor dem 10 km Lauf. Die eine Gruppe der Läufer kam also schon sehr zufrieden zum Treffpunkt, bei dem anderen Teil machte sich langsam Aufregung breit. Ein kleiner Teil war gar nicht mit auf dem Bild, da die Parkplatzsuche doch unterschätzt wurde. Insgesamt herrschte eine fantastische Stimmung, die auch durch das regnerische Wetter nicht zu trüben war. Es wurde erzählt, wie der 5km-Lauf geklappt hat, wer mit wem gelaufen ist und wie es zum Beispiel Elisa ergangen ist, die erst vor zwei Tagen die Startnummer einer anderen Schülerin übernommen hat. Da die Zeit für den 10km Lauf drängte, teilte sich die Gruppe auf. Die 10km-Läufer machten sich mit Spannung auf in den Startbereich, die 5 km-Läufer haben sich zu den anderen Zuschauern gesellt, um anzufeuern. Es braucht schon den ein oder anderen Ruf vom Rand, um die Superkraft bei Kraft zu halten.

Im Startbereich lugte nun der ein oder andere mehr oder weniger verstohlen auf die vorhandene Sportuhr und hatte schon vor dem Start einen höheren Puls. Gleich geht es los, endlich! Es wurden noch schnell Verabredungen getroffen, wer mit wem laufen kann und in etwa die gleiche Zielvorstellung hatte. Daniel wollte gerne 55 Minuten schaffen und ist mit 51 Minuten als schnellster unserer Gruppe ins Ziel gekommen. Ilona wollte gern „gezogen“ werden und hatte Sorge, dass Frau Dymny ihr wegläuft, diese Angst hat sich aber nicht bestätigt und beide sind nach Hr. Riekötter und Kristina ins Ziel gekommen, die ein doch deutlich schnelleres Grundtempo hatten. Auf der Strecke ist man sich begegnet, hat sich gegenseitig „gezogen“ und angefeuert. Das regnerische und kühle Wetter rückte in den Hintergrund und jeder Läufer hat seine eigene Superkraft mobilisiert, um sein Ziel zu erreichen.

Alle gestarteten Läufer sind im Ziel angekommen. Man hat sich gegenseitig gratuliert und abgeklatscht.

„Das war klasse und das machen wir wieder“ hörte man nicht selten. Strahlende und zum Teil von der Anstrengung gerötete Gesichter wohin man schaute. Jetzt noch ein gemeinsames Foto und dann ein wohlverdientes, natürlich alkoholfreies, Weißbier.

Jasmin Dymny

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