Blog St. Vincenz

Menschen im Fokus: Kirsten Schäfers - Ärztin für Innere Medizin und Ärztliche Leiterin der Zentralen Notaufnahme

In der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH arbeiten Tag für Tag ganz unterschiedliche Berufsgruppen zum Wohle unserer Patienten zusammen. In der "Rubrik Menschen im Fokus" stellen wir euch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen vor.

Kirsten Schäfers

Ich bin Kirsten Schäfers und seit 2008 als Ärztin für Innere Medizin im St. Vincenz-Krankenhaus tätig. Seit Ende 2019 bin ich die Ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme.

Warum haben Sie sich gerade für diesen Beruf entschieden?   
Mein Beruf ist extrem vielseitig, man kann sich in ganz verschiedene Richtungen weiterentwickeln. Es ist nie langweilig, und man hat eine gute Kombination aus wissenschaftlichem Hintergrund und alltäglicher Arbeit mit Menschen.

Welchen Herausforderungen begegnen Ihnen im Berufsalltag?
Aktuell ist sicherlich der Umgang mit der Corona-Pandemie eine große Herausforderung. Generell würde ich sagen, auch unter Zeitdruck den Patienten mit ihren ganz unterschiedlichen Bedürfnissen, Nöten und Wünschen gerecht zu werden. Außerdem der Spagat zwischen dem Anspruch, die Patienten bestmöglich und umfassend zu versorgen, und dem Druck durch die Kostenträger (z.B. Krankenkassen).

Was ist das Schönste an Ihrem Beruf?
Dass ich in der Notaufnahme mit einem tollen Team, das aus ganz verschiedenen Berufsgruppen besteht und einen großartigen Zusammenhalt bietet, arbeiten darf. Wir können uns immer aufeinander verlassen.
Fachlich ist es mir wichtig, möglichst alle Patienten zeitnah und kompetent zu versorgen. Wenn es dabei gelingt, die kritisch Kranken frühzeitig zu identifizieren und zu behandeln, macht mich das sehr zufrieden. Und manchmal bekommt man von Patienten oder Angehörigen die Rückmeldung, dass sie sich trotz des allgegenwärtigen Zeitdrucks auch menschlich gut aufgehoben gefühlt haben. Das motiviert enorm.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Etwas mehr als einer wäre es… dass der Umbau der Notaufnahme schon abgeschlossen wäre, eine Entspannung im Bereich des Pflegefachkräfte- und Ärztemangels, damit immer ausreichend viele Kollegen vorhanden sind, und die weitere Etablierung der Klinischen Notfall- und Akutmedizin als eigene Fachrichtung.

  •  
  • 0 Kommentare
  •  

Mein Kommentar

Ich möchte über jeden weiteren Kommentar in diesem Post benachrichtigt werden.