Blog St. Vincenz

Mein Jahr als "BufDi" im St. Vincenz

"BufDi" Fabius Claes berichtet über seinen Bundesfreiwilligendienst (BufDi) im Transportdienst des St. Vincenz-Krankenhauses

Fabius Claes mit Kathrin Koch vor dem St. Vincenz-Krankenhaus

Das Abschlusszeugnis in der Hand, und nun? Viele Jugendliche sind sich nach dem Schulabschluss unsicher, welcher der richtige Beruf für sie ist. Ein Bundesfreiwilligendienst (BufDi) bietet die Möglichkeit, in verschiedene Berufe Einblick zu erhalten. Der 20-jährige Fabius Claes erinnert sich:

Ich weiß noch, dass ich nach der Fachhochschulreife dachte: So, jetzt stehen dir alle Wege offen. Nur leider war ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Klaren, wohin mein Weg gehen sollte. Ausbildung oder Studium? Wo, und was? Ich war sehr unschlüssig. Durch Zufall entdeckte meine Mutter, die im St. Vinzenz-Krankenhaus Paderborn arbeitet, einen Aushang in der Personalabteilung, dass das Krankenhaus Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienst (BufDi) anbietet. Ich entschied mich „BufDi“ im St. Vincenz-Krankenhaus zu werden. Somit hatte ich die Möglichkeit, mich sozial zu engagieren und ein Jahr Zeit, um mir darüber klar zu werden, wohin mein Weg führen könnte.

Durch den Bundesfreiwilligendienst bekam ich sehr viele Einblicke in verschiedene Bereiche des Krankenhausbetriebs und Kontakt zu den unterschiedlichen Berufsgruppen. Ich arbeitete im Zentralen Transportdienst des Hauses. Das bedeutete: Über ein „Dienst-Smartphone“ wurden mir anfallende, hausinterne Transportaufträge übermittelt, die ich dann innerhalb des Hauses erledigte. Sowohl Patienten- als auch Waren-Transportanforderungen werden im St. Vincenz-Krankenhaus in ein EDV-Programm eingegeben und so an die Mitarbeiter des Zentralen Transportdienstes übermittelt.

Voraussetzung, um diesen Dienst machen zu können, ist nur die Teilnahme an entsprechenden internen Schulungen zu den Themen Erste Hilfe, Hygiene, Datenschutz, Umbettung und Service. Erst dann dürfen die Mitarbeiter des Transportdienstes auch  Patienten transportieren und begleiten. Die Schulungen, die im St. Vincenz angeboten wurden, waren total hilfreich! Dadurch wurde ich sicherer und offener im Umgang mit Patienten. Sehr gut gefallen haben mir der Zusammenhalt im großen Team des Transportdienstes sowie der persönliche Kontakt zu den Patienten, die einem nicht selten offen ihre Dankbarkeit zeigten. Ein schönes Gefühll!

Eine Hospitation im OP war mein großer Wunsch und schließlich dann auch ausschlaggebend für meine Entscheidung, in Zukunft als nächstes eine Ausbildung im sozialen Bereich machen zu wollen – nämlich zum Operationstechnischen Assistenten. Meine Fachhochschulreife hatte ich im technischen Bereich absolviert. Erst durch die Tätigkeit im Bundesfreiwilligendienst wurde mir klar, dass mein Interesse eher im sozialen Bereich liegt. Der Pflegedirektor Herr Göke half mir einen Ausbildungsplatz und weitere praktische Einsatzmöglichkeiten zu bekommen. Ihm bin ich besonders dankbar für seine Unterstützung.

Kontakt:

Über seine Entscheidung einen Beruf im sozialen Bereich zu ergreifen freut sich mit Fabius auch die Ansprechpartnerin für die BufDis: „Über die Zeit als „BufDi“ in unserem Haus bekommen wir sehr viele positive Rückmeldungen. Insbesondere Jüngere können so Kontakte und Netzwerke aufbauen, etwas Neues ausprobieren, sich sozial engagieren und vor allem Einblicke in verschiedene Berufsfelder gewinnen.“ Interessierte können sich bei ihr bewerben unter E-Mail:pflegedirektion(at)vincenz.de oder sich zunächst informieren unter: www.vincenz.de/bfd .

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