Blog St. Vincenz

FSJ im St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn

Kathrin Binder macht zur Zeit ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) im St. Vincenz-Krankenhaus. Hier berichtet sie uns über die für sie unglaublich wertvolle Erfahrung.

„Wieso machst du denn ein FSJ?“ - „Ja, und warum ausgerechnet im Krankenhaus?!“
Das sind die Standardaussagen, wenn ich erzähle, dass ich einen Freiwilligendienst im St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn mache. Ich glaube man kann sich einfach schwer vorstellen, was man so als FSJler im Stationsalltag macht und wie vielfältig die Aufgaben sind!


Zu meinen täglichen Aufgaben gehört es morgens beim Waschen und der Grundpflege zu helfen, Vitalzeichen zu messen, zu den Schellen zu gehen, mich um den unreinen Arbeitsraum zu kümmern, Neuaufnahmen zu ihren Zimmern begleiten, Kaffee zu verteilen und einfach ein bisschen gute Laune zu verbreiten. Im Laufe der Zeit wird einem natürlich immer mehr zugetraut und die Möglichkeit gegeben selbstständig zu arbeiten!


Dieses Jahr hat mir so vieles gezeigt und ich habe unglaubliche Dinge gelernt. Ich habe mich in Hinblick auf meinen Berufswunsch total weiterentwickelt - aber auch mehr über mich und meine Mitmenschen erfahren.
Dadurch, dass das St. Vincenz Krankenhaus so groß ist, konnte ich verschiedene Stationen anschauen, in den Nachtdienst reinschnuppern und im Herzkatheterlabor (HKL) hospitieren.
Klar, ist es mal stressig und natürlich ist es anstrengend, aber die Dankbarkeit der Menschen und die lustigen, lockeren Sprüche, die man zwischendurch mit Patienten wechselt, machen das ganz schnell wieder gut!


Bei 790 Betten und rund 2400 Mitarbeitern wiegt meine Arbeit im ersten Moment vielleicht nicht sonderlich auf, aber was mir dieses Jahr auch gezeigt hat ist, dass manchmal ganz kleine Dinge eine große Wirkung haben können!

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