Blog St. Vincenz

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Impuls des Monats Februar - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Nackte bekleiden“

Bei Nacktheit denkt man vielleicht zuallererst an unbekleidet sein. Aus der Bibel wissen wir, dass Gott den Menschen nackt erschaffen hat. So ist das nackt sein zunächst einmal nicht kritisch zu sehen.
Doch schon in der Geschichte vom Sündenfall wird sehr verständlich, wo die Problematik des Nacktseins zu finden ist. Deutlich wird hier dargestellt, dass Nacktsein mehr ist als ohne Kleidung sein. Nacktsein bedeutet im Sinne der Bibel schutzlos, ausgeliefert oder bloßgestellt sein.

Gerade im Krankenhausalltag gibt es sehr viele Situationen in denen es gilt, behutsam mit dem Nacktsein der...

Impuls des Monats Januar - Ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul, Mit-Begründer der Caritas

Am 8. Dezember 2015 hat Papst Franziskus bis zum Christkönigssonntag 2016 für die ganze Kirche ein Jahr der „Barmherzigkeit“ ausgerufen.
Die Trägergemeinschaft unseres St. Vincenz-Krankenhauses hat seit ihrer Gründung 1841 also vor genau 175 Jahren, die Bezeichnung „Barmherzige Schwestern“. Damit ist auch dem St. Vincenz-Krankenhaus als Einrichtung der Ordensgemeinschaft die Barmherzigkeit als Auftrag mit auf den Weg gegeben.

Barmherzigkeit ist ein in unserem modernen Sprachgebrauch wenig vorkommendes Wort, deshalb möchte ich in diesem Jahr anhand der leiblichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit in meinen monatlichen...

"Das habt ihr für mich getan"

Tamara Fleischer, Marketing, über den Gottesdienst zum Fest des Heiligen Vincenz

Das Fest des hl. Vincenz wird in unserer GmbH in jedem Jahr zusammen mit den Mitarbeitern in einem Gottesdienst gefeiert. Dieses Mal gab es einen ganz besonderen Mitarbeiter-Gottesdienst: es ging darin um  „Die 7 Werke der Barmherzigkeit“. In einem Gottesdienst-Vorbereitungsgespräch hatten wir uns mit Fragen auseinander gesetzt wie: wo findet man „Barmherzigkeit im Krankenhaus?“ und  „wie wird Barmherzigkeit im Krankenhaus gelebt?“. Wir stellten dabei fest, dass nicht wenigen Kollegen gar nicht bewusst ist, dass das was sie jeden Tag bei ihrer Arbeit im Krankenhaus tun, gelebte Barmherzigkeit ist. Also ging es uns in dem...

Ausspruch November - Ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

Ausspruch Oktober - Ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Glauben Sie nicht, dass die Dinge immer so bleiben werden, wie sie jetzt sind.“       (Louise von Marillac)

Die Wahrheit, die Louise von Marillac im Zitat für diesen Monat ausspricht, erleben wir Tag für Tag. Man sagt nicht von ungefähr: nichts ist so alt, wie die Nachricht von gestern.

Mittlerweile vervielfacht sich das Wissen der Menschheit in immer kürzeren Zeitabständen.Der Rat, den Louise von Marillac uns für diesen Monat mit auf den Weg gibt lautet:

Weil die Dinge nicht bleiben wie sie sind, macht es wenig Sinn an Dingen festzuhalten, die sich nicht ändern lassen. Auch ist es müßig...

Ausspruch September - Ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Das Brot, das du einem Dürftigen reichst, vermag sein Leben nur einen Tag zu fristen. Die Art aber, wie du es reichst, kann ihm zum ewigen Heil gereichen.“ (Vincenz von Paul)

Als ich das Zitat für den Monat September fand, wurde ich an eine Geschichte erinnert, die der Dichter Rainer Maria Rilke über einen seiner Aufenthalte in Paris erzählte:

Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die...

Ausspruch Juli - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Unser Gott will, dass wir ihm mit Klugheit dienen, das Gegenteil ist blinder Eifer.“ (Vincenz von Paul)

Zu den sogenannten Kardinaltugenden zählt neben der Gerechtigkeit, dem Mut und dem rechten Maß auch die Klugheit. Die Klugheit bezeichnet jene Tugend, die der praktischen Vernunft ermöglicht, das wirklich Gute zu erfassen und die richtigen Mittel und Wege zu wählen, um das Bestmögliche zu tun.

Die Klugheit hat nichts mit Schüchternheit oder Ängstlichkeit zu tun und auch nichts mit Doppelzüngigkeit oder Verstellung. Die Klugheit lenkt unmittelbar das Gewissensurteil. Von daher können zwar opportune Politiker schlau...

Ausspruch Mai - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Wenn jemand Sie um Rat fragt, dann antworten Sie ihm bescheiden. Denn was haben wir, das uns nicht gegeben wurde und was können wir, ohne dass es uns jemand gelehrt hätte?“  Louise von Marillac            

In der christlichen Überlieferung kennt man als ein geistiges Werk der Barmherzigkeit: „jemandem recht raten." In der Wirtschaft verdienen sich die verschiedensten Beraterfirmen „goldene Nasen“ mit Beratungen aller Art, obwohl sie nach gängiger Meinung ihren Kunden nur das sagen, was diese ohnehin schon lange von alleine wissen. Auch kennen wir den umgangssprachlich

Ausspruch April - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Vincenz von Paul

„Es ist nicht nötig, der Vorsehung vorauszueilen. Aber sobald die Vorsehung den Weg geöffnet hat, braucht man nicht mehr im Schritt zu gehen, sondern sollte laufen.“ (Vincenz von Paul)

Im Monatszitat für den April lernen wir die praktische Seite des hl. Vincenz kennen. Vincenz war ein Mann der in seinem Leben viele nachhaltige Projekte auf den Weg gebracht hat. Viele dieser Projekte haben mehrere Jahre gebraucht, um heranzureifen. Aus dieser Erfahrung heraus mahnt der hl. Vincenz auch seine Mitarbeiter, Dinge - die im Trend liegen oder angezeigt erscheinen - nicht vorschnell anzugehen. Wenn ein Projekt jedoch Gestalt annimmt, soll

Ausspruch Februar - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Geschäftsführerin und Vincentinerin

Louise von Marillac

„Ob man gibt oder verweigert, man soll es mit Güte und lieben Worten tun.“

Louise von Marillac

Im Schlüsselsatz für den Monat Februar spricht die große Pädagogin Louise zu uns. Sie ist sich sehr bewusst, dass man nicht immer nur geben kann, sondern dass es Situationen gibt, wo ein Nein, eine Verweigerung, notwendig ist. Louise rät im Fall einer Verweigerung mit Güte und lieben Worten vorzugehen. Häufig ist es auch für denjenigen nicht einfach, der aufgrund seiner Funktion einem anderen etwas verweigern muss, um seiner Aufgabe entsprechend verantwortungsvoll zu handeln. Da auch beim Adressaten, der ein Nein erhält, oftmals das Verständnis...