Blog St. Vincenz

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Impuls des Monats Januar - ursprünglich gerichtet an unsere Mitarbeiter

Von Sr. M. Katharina Mock, Generaloberin der Vincentinerinnen

Hl. Vincenz von Paul


Im letzten Jahr hat die weltweite Vincentinische Familie auf 400 Jahre ihres Gründungscharismas zurückgeschaut. Daher habe ich Ihnen in den letzten 12 Monaten weniger bekannte Vincentinische Selige und Heilige vorgestellt.  In diesem Jahr möchte ich mit Ihnen gemeinsam bekannte Sprichwörter auf ihren Bezug zu unserem alltäglichen Leben betrachten. Viele in unserem Land gebräuchliche Redewendungen und Aphorismen sind mittelbar oder unmittelbar aus der Hl. Schrift entlehnt oder wir erfahren auch ein wenig von ihrem Wahrheitsgehalt im Buch der Bücher.
Im Monat Januar möchte ich das bekannte Sprichwort:

„Allen...

"Weil es von Herzen kommt"

Schwester Heldemara über ihre Tätigkeit in der Kapelle

Schwester Heldemara

Ich, Schwester M. Heldemara bin vor 54 Jahren bei den Vincentinerinnen in Paderborn eingetreten. Das Examen zur Krankenschwester habe ich im Jahr 1968  erfolgreich bestanden. In den Jahren von 1986 bis 2011 war ich in den verschiedenen Wirkungsstätten bzw. Filialen der Kongregation als Krankenschwester tätig.

Vor sechs Jahren bin ich wieder nach Paderborn zurückgekehrt. Es ist ein großen Anliegen von mir gewesen, in der Kapelle des Krankenhauses tätig zu werden. Ich bin sehr dankbar dafür, dass Schwester Mediatrix, die zu dieser Zeit Generaloberin war, mir diesen Wunsch erfüllt hat.
Seit sechs Jahren bin ich nun diejenige, die...

Immer im Hintergrund tätig gewesen...

Sr. Myrjam, Buchhaltung

Sr. Myrjam

Ich arbeite seit 41 Jahren im St. Vincenz-Krankenhaus in der Buchhaltung bzw. Verwaltung. Das mache ich sehr gerne. Deshalb sitze ich auch mit 82 Jahren noch gerne am Schreibtisch und kümmere mich ein paar Stunden am Tag um Lieferantenrechnungen.

Zwar war ich immer im Hintergrund des Krankenhauses tätig, aber ich konnte beobachten, dass früher die Nähe der Ordensschwestern zu den Patienten intensiver war. Aufgrund des hohen Alters ist uns Schwestern das jetzt in dieser Weise nicht mehr möglich. Aber wir versuchen alle trotzdem, noch weiterhin Patienten zu begleiten. Zum Beispiel wie die Patienten an der Pforte empfangen werden,...

Wie in einem Kokon...

Schwester Christburga, Empfang St. Vincenz-Krankenhaus

Sr. Christburga

Ich bin schon seit 47 Jahren in den Betriebsstätten des St. Vincenz-Krankenhauses sowie zwischenzeitlich in anderen Niederlassungen der Kongregation aktiv und bin sehr dankbar dafür. Früher habe ich als Krankenschwester gearbeitet. Heute bin ich am Empfang des St. Vincenz-Krankenhauses und begleite die Patienten zu den gesuchten Räumlichkeiten, wenn diese sie alleine nicht finden.

Die Patienten sind, wenn sie hier ankommen, oft so gefangen in ihren Ängsten und in ihrer Krankheit – wie in einem Kokon. Da versuche ich dann, durch Worte zu helfen oder, wenn ich spüre, dass das nicht geht, durch Taten. So lasse ich die Patienten zum...

Einen offenen Blick und ein offenes Ohr haben...

Sr. M. Juliane, Seelsorgerin Frauen- und Kinderklinik St. Louise

Sr. M. Juliane

Seit 33 Jahren bin ich in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise tätig. Als ich 1983 hier anfing, gehörte ich zu den acht ersten Barmherzigen Schwestern im Haus. Bis 2014 habe ich als Krankenschwester in der Gynäkologie gearbeitet.

Früher waren die Krankenhausaufenthalte von Patientinnen viel länger, sodass persönliche Kontakte eher entstehen konnten. Heute sind die meisten nur sehr kurz da, weil die Regeneration größtenteils nicht in unserem Haus stattfindet.

Seit 2014 bin ich Krankenhaus-Seelsorgerin. In dieser Funktion habe ich Zeit für die Patienten, Eltern und Kinder und bin für alle Tag und Nacht ansprechbar. Ich bemühe...

„Ich habe ja gar nicht gewusst, dass der hl. Vincenz so ein toller Typ war“

Sr. M. Katharina Mock, Generaloberin der Vincentinerinnen, erklärt die Ursprünge vom Namen und Logo unseres Krankenhauses

Das Logo Des St. Vincenz-Krankenhauses

Die St. Vincenz-Krankenhaus GmbH ist ein Unternehmen in der Trägerschaft der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vincenz von Paul in Paderborn. Grundlage unseres Wirkens bildet daher die Spiritualität des hl. Vincenz von Paul an dessen Lebensvorbild sich die Trägergemeinschaft orientiert.

Der hl. Vincenz von Paul lebte von 1581 bis 1660 und gilt in der katholischen Kirche als Begründer der modernen und organisierten Caritas. Zusammen mit Louise von Marillac baute er die Genossenschaft der Filles de la Charité auf, eine Gemeinschaft von Frauen, die sich unter der Führung von Louise von Marillac den vielfältigen Nöten der Menschen im...

Gesundheit und Krankheit aus Sicht der Seelsorge

Krankenhauspfarrer Franz-Josef Rose über seine Arbeit im St. Vincenz-Krankenhaus

Pastor Rose

Nachdem ich nun seit sechs Monaten meinen Dienst als Krankenhauspfarrer im St. Vincenz-Krankenhaus angetreten habe, möchte ich auf diesem Weg einige Gedanken erläutern, wie ich meine Aufgabe verstehe und wie ich mich als Seelsorger einbringen möchte.

Ich treffe hier auf Menschen mit verschiedenartigen und unterschiedlich schweren Krankheiten. Dabei hat die Krankheit jedes einzelnen Patienten auf der einen Seite einen medizinischen Aspekt, der von den zuständigen Ärzten und dem Pflegepersonal betrachtet wird. Aber es gibt einen Bereich, der über diesen Punkt hinaus geht und zwar die persönliche Verfassung, die die Krankheit...

Namenstag der Heiligen Louise

Sr. M. Katharina Mock, Generaloberin der Vincentinerinnen, über die Heilige Louise (Namensgeberin unserer Frauen- und Kinderklinik)

Heilige Louise

Seit dem 15. März 2014 haben wir unsere dritte Betriebsstätte in Frauen- und Kinderklinik St. Louise umbenannt. Dieser Name ist inzwischen von den meisten Mitarbeitern gut angenommen worden. Im Vorfeld der Namensgebung für die Frauen- und Kinderklinik haben wir mit Hilfe der Abteilung für Kommunikation und Marketing schon einige wichtige Botschaften der heiligen Louise von Marillac bekannt gemacht.

Das Fest der heiligen Mutter Louise feierten wir als Patronatsfest der Frauen- und Kinderklinik am 15. März.

Louise de Marillac wurde als uneheliche Tochter des Louis de Marillac in Paris geboren. Louis de Marillac...

Gute Medizin, gute Pflege und gute Seelsorge gehören zusammen

Sr. M. Katharina Mock, Generaloberin der Vincentinerinnen, über die Bedeutung der Krankenhausseelsorge für ein Krankenhaus in vincentinischer Trägerschaft

Kapelle des St. Vincenz-Krankenhauses

In allem Tun des hl. Vincenz, egal ob er die Findelkinder von der Straße auflas, ob er daran arbeitete, die Situation der Galeerensklaven zu verbessern, Suppenküchen für die hungernde Bevölkerung einrichtete oder Barmherzige Schwestern ausbildete, um sie für die Pflege von Kranken zu befähigen, immer ist der Leitspruch „Der Herr hat mich gesandt, den Armen das Evangelium zu verkünden“, das Hauptmotiv seines Handelns gewesen.

Als Träger der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH stehen wir, die Barmherzigen Schwestern, in der Tradition dieses großen Heiligen, der sich an allererster Stelle als Verkünder des Evangeliums verstand. Als unsere...

Das Krankenhaus als Ort der Hoffnung

Schwester M. Katharina Mock, Generaloberin der Vincentinerinnen, über Seelsorge im Krankenhaus

Wer eine solche Überschrift liest, der fühlt sich vielleicht im falschen Film.
Können Krankenhäuser Orte der Hoffnung sein?
Zunächst müsste zur Beantwortung dieser Frage einmal geklärt werden, was unter Hoffnung zu verstehen ist. Von seiner Herkunft hat das Wort Hoffnung mit hüpfen zu tun. Es beschreibt eine zuversichtliche innere Unruhe, die gepaart ist mit einer positiven Erwartungshaltung, dass in der Zukunft etwas für den Menschen Wünschenswertes in Erfüllung geht, ohne dass eine Gewissheit darüber besteht. Hoffnung ist die positive emotionale und unter Umständen handlungsleitende Ausrichtung des Menschen auf die Zukunft. (vgl....