Blog St. Vincenz

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Ein ganz normaler Arbeitstag

FOS-Praktikant (Jahrespraktikant im Rahmen der Fachoberschul-Ausbildung) Julian Arndt beschreibt die Aufgaben, die er nach einigen Wochen Einarbeitungszeit mittlerweile auf der Station übernimmt

Den Patienten das Essen bringen ist eine der vielen Aufgaben, die unsere Jahrespraktikanten übernehmen.

Ein ganz normaler Arbeitstag beginnt für mich schon am frühen Morgen.

Mein Frühdienst beginnt mit der Morgenpflege. Zu Beginn meiner Schicht starte ich mit den Pflegekräften in die Morgenpflege, dies bedeutet, dass Patienten, die sich nur teilweise oder gar nicht selbstständig waschen können, von uns bzw. mir gepflegt werden. Dazu gehört neben dem Waschen auch, dass den Patienten die Zähne geputzt, Haare gekämmt und der Bart rasiert wird. Dann - gegen 8 Uhr - muss ich das Frühstück vorbereiten, verteilen und teilweise auch anreichen. Viele Pflegepatienten auf der Station bedeuten viel Morgenpflege - ein sehr hoher Arbeitsaufwand in einem...

Leben mit Multipler Sklerose

Vera Wulf-Heinevetter gab ein Interview über Wege der Krankheitsverarbeitung bei Multipler Sklerose (MS)

Vera Wulf-Heinevetter zusammen mit Prof. Thomas Postert

„Das Leben ist viel zu kurz, um den Kopf in den Sand zu stecken!“ Unter diesem Motto lebt Vera Wulf-Heinevetter schon seit über 20 Jahren mit der Krankheit Multiple Sklerose. Wer es nicht weiß, der merkt der großen und warmherzigen Frau ihre Erkrankung gar nicht an. „Nur wenn ich lange Strecken gehe, werden meine Beine schwach und ich wanke, jeder Schritt fällt schwer, manchmal stolpere ich“, geht die Paderbornerin offen mit ihrer Erkrankung um. Sie will anderen Betroffenen Unterstützung bieten. Deshalb ist sie seit einigen Jahren Kontaktkreissprecherin des "DMSG Kontaktkreises Paderborn"; einer Selbsthilfegruppe für MS-Betroffene...

Meine Krampfader(n), die Behandlung und ich

Ina Leiwesmeier, Mitarbeiterin der Klinik für Gefäßchirurgie, über die Themen Besenreiser-Erkrankung und Krampfader-Behandlung

Als Mutter zweier Söhne (3 Jahre/6 Jahre) habe auch ich jetzt festgestellt, dass ich die fast schon obligatorischen Krampfadern bekommen habe. Fast täglich kommen Frauen/Mütter in unsere Ambulanz der Klinik für Gefäßchirurgie, die nach der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre, Probleme mit Krampfadern haben. Vor zwei Jahren war ich selber Patientin und erlebte alles einmal aus "der anderen Perspektive".

Bedingt durch eine hormonelle Schwächung des...

So ist der Ablauf einer Herzkatheter-Untersuchung

Prof. Dr. Andreas Götte, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, beschreibt den stationären Aufenthalt

Prof. Götte (links) und Dr. Hammwöhner im Herzkatheterlabor

Patienten, die sich gemeinsam mit ihrem niedergelassenen Kardiologen für eine Herzkatheter-Untersuchung als Therapieoption entschieden haben, haben oft Fragen an uns Ärzte zum genauen Ablauf der Behandlung. Diesen Patienten möchte ich zunächst sagen, dass die interventionelle Kardiologie und Intensivmedizin zwar stark technisch ausgerichtete Disziplinen der Medizin sind, wir als Team aber besonderen Wert auf eine sehr persönliche und menschliche Betreuung unserer Patienten legen. Und so ist der genaue Ablauf der Herzkatheter-Untersuchung, der natürlich individuell von unseren erfahrenen Ärzten beurteilt und deshalb in Einzelheiten bei Ihnen...

Chemotherapie - kein Grund sich zu verstecken!

Gabi Ruf, ehemalige Mitarbeiterin und Betroffene, über die Idee des "Frühstücksplausches"

Frauen mit Brustkrebs erhalten im Zuge der Behandlung häufig eine Chemotherapie als ergänzende Maßnahme (prä- oder postoperativ). Eine Chemotherapie ist für viele Frauen sehr belastend und mit zahlreichen möglichen Nebenwirkungen verbunden. Um Frauen während dieser Zeit die Möglichkeit eines lockeren und zwanglosen Austausches zu geben, hatte ich die Idee des Frühstücksplausches.

Bereits seit Januar 2013 gibt es einmal im Monat die Möglichkeit, am Frühstücksplausch teilzunehmen. Nach Anmeldung bei mir treffe ich mich mit interessierten Frauen im Café Ostermann am Museum (Markt 17,33098 Paderborn). Unterstützt wird der...

Hinterlasse deine Spuren

Alexander Nolte, Auszubildender, über das Projekt "E-Bikes für Mitarbeiter"

Alexander Nolte, dritter von links

Seit zwei Jahren bin ich nun schon hier im Haus. Ich durchlaufe eine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen. Dadurch kenne ich inzwischen schon fast alle Verwaltungsabteilungen, in denen mir von den Kollegen viel beigebracht wurde und wird, aber auch mit vielen anderen Kollegen durfte ich schon Bekanntschaft machen: mit Praktikanten, mit den Azubis der anderen Ausbildungsberufe, die im Haus vertreten sind, mit Pflegekräften, mit dem Lehrpersonal des Ausbildungsstätten, mit dem Küchenpersonal, mit Servicekräften, mit Ärzten und natürlich auch mit den stets freundlichen Ordensschwestern. Ich habe das Haus, oder vielmehr die Mitarbeiter,...

Notärztin berichtet von schlimmen Erlebnissen, um weitere Motorrad-Unfälle vielleicht zu verhindern

Dr. Kerstin Mierau, Oberärztin, berichtet von einem Notarztdienst

Ich bin Anästhesistin im St. Vincenz-Krankenhaus in Paderborn und teile mir mit einigen Kollegen den Notarztdienst. Ich will über einen Einsatz berichten, der mich emotional sehr berührt hat:

Ein Tag im Sommer: Ich habe heute 24-Stunden-Notdienst. 15.23 Uhr: Piep…piep... Die Meldung lautet: „Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer und einer weiteren verletzten Person.“ Der Notarztwagenfahrer, ein gut ausgebildeter Rettungsassistent, wartet bereits am Wagen. Ich steige ein und mit Blaulicht und Martinshorn fahren wir los. Über den Funk hören wir, dass bereits zwei Rettungswagen zur Unfallstelle unterwegs sind, um die...

Ein Kinderlächeln sagt mehr als 1000 Worte

Anna Lena Winkelheide, Mitarbeiterin im Marketing, über die Herzluftballon-Aktion zu Libori 2014

An diesem Sonntag ging LIBORI in Paderborn zu Ende und es kehrte wieder Ruhe ein vor dem St. Vincenz-Krankenhaus vor dem zuvor neun Tage lang ab mittags reges Kirmestreiben herrschte. Zeit für ein Fazit. Anna Lena Winkelheide, Mitarbeiterin im Marketing, beschreibt eine unserer Aktionen, unsere erstmals durchgeführte „Herzluftballon-Aktion“:

Montagnachmittag – ein großer Karton wird angeliefert. Der Inhalt: 1000 rote Herzluftballons, die wir am zweiten Libori-Wochenende an Kinder verteilen wollen. Auf die Luftballons ist ein Zitat des Heiligen Vincenz von Paul, dem Schutzheiligen unseres Krankenhauses, aufgedruckt: „Herzlichkeit...

Sommer, Sonne, Reisezeit – Impfzeit!

Jana Logsch, Hygienefachkraft, über Reiseimpfungen zur Vorbeugung vor „Montezuma`s Rache“ und Co.

Reinigung, Desinfektion und Sauberkeit sind wichtig bei der Verhinderung vieler Reisekrankheiten

Die Urlaubszeit ist voll im Gange und viele Menschen gönnen sich für die schönste Zeit im Jahr eine Reise in ferne Länder. Auch ich werde mich demnächst in die Ferne begeben.  Doch vor dem lang ersehnten Aufbruch zu fernen oder näher gelegenen Reise-Zielen sollte man immer auch an seine Gesundheit denken. Leider starten viele Urlauber zu sorglos in die Ferien und werden dann im Urlaub oder kurz danach krank. Vorbeugen ist da die beste Medizin!

Infizieren kann man sich auf vielerlei Wegen, z.B. durch verunreinigte Speisen und Getränke, durch Kontakt zu Erkrankten, durch Insektenstiche, Zeckenstiche oder ungeschützte...

Nach Bauchaortenaneurysma: Eisessen mit dem Chefarzt

Ina Leiwesmeier, Sekretariat Gefäßchirurgie, über eine ganz besondere Patientengeschichte

Chefarzt Dr. Jörg Forkel mit Frau A.

Ich erinnere mich noch an eine Patientin aus Thüringen: Mit schweren Bauchschmerzen war die 71-jährige, die ihre Tochter im Paderborner Land besuchte, Mitte April 2013 ins St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten eingeliefert worden. Schnell war den Ärzten dort klar, dass es sich um einen Einriss in der Hauptschlagader im Bauch handelte, ein so genanntes Bauchaortenaneurysma, und somit um eine lebensbedrohliche Situation. Unversorgt führt ein geplatztes Aneurysma zum Tod durch innere Verblutung.

Die Ärzte des Salzkottener Krankenhauses reagierten sofort und verlegten die Patientin unverzüglich in unsere Klinik für Gefäßchirurgie des St....